Mittwoch, 22. September 2010

Es Tut Mir Leid

...wenn ich meinen Lesern derzeit nichts anderes "geben" kann als Musikvideos...
Gleichwohl ist es die Musik, die mir Hoffnung, Leben, Mut und Stärke schenkt. Musik ist für mich vor allem dann wunderschön, wenn sie Innerstes in mir berührt - oder an gelebte Momente erinnert.


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Dieses Video ist nicht von mir... aber es erfüllt alles. Und die Mucke dazu... wird auf ewig meine Lieblingsmucke bleiben. Von dem Moment an, wo ich sie zum ersten Mal hörte.

Sonntag, 19. September 2010

Erkenntnis Des Tages

"Nur der Tod ist endgültig. Für alles andere gibt es Lösungen."
Von wem der Satz stammt? Aus meiner Feder. Tatsächlich. So weise bin ich inzwischen. Oder kreativ. Oder beides.



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Sonntag, 5. September 2010

Darf Ich Vorstellen? Mein Neuer!

...Song - oder was dachtet Ihr? ;)
Den hab ich heut Abend ausm Internet ausgegraben und finde ihn echt cool, muss ich Euch noch unbedingt vorstellen:

Kann ihn leider nicht als Video reinstellen, die erzählen mir hier was von "Error" und "Wende dich mit der Nummer an den Support" und der Support sagt "Weessschh ooch nich, guckst mal ins Forum" und da heben se ooch nur die Hände. Ne danke, dann eben heute nur als Link, Ihr Lieben ;-)

Viele von Euch kennen ihn sicher in der Originalversion von Black - der war auch schön - aber in der Zucchero-Variante... rieselts mir einfach nur über die Haut, rauf und runter, kreuz und quer, erfüllt mich mit goldenen Sonnenstrahlen, die ich mir gestern noch aus den Haaren schütteln wollte ;-), erfüllt es mich mit einer unbändigen Lebensfreude - und seh ich mich wieder am Glas des Lebens hängen und gierig Schluck um Schluck nehmen, dass es mir über die Mundwinkel aufs Shirt tropft...

Momentan läuft dieser Song in meinem Player rauf und runter, wie jeder Song, den ich grad mal eben entdeckt hab ;-) und stimmt mich ein auf den Abend mit Freunden in der City. Bei einem Glas Weißwein sitzen, klönen, albern bis in die Nacht rein - das kommt leider soooo selten vor, dass ich in diesen Momenten zu Sponge Bob mutiere und jede einzelne Minute aufsauge, damit dieses Wohlgefühl auch im Alltag noch Bestand halten kann :-)

Ich weiß noch, es gab Zeiten, in denen ich traurig war, wenn ich versetzt, zurückgelassen, zur Seite geschoben wurde. Heute... ist manches anders. Heute denk ich oft an jene Worte an mich: "Lös dich von dem, das dir nicht guttut - und wende dich dem zu, aus dem du Glücksempfinden schöpfen kannst." Klingt so simpel, ist es im Grunde auch - aber irgendwie hatte ich immer schon ein Problem mit dem Loslassen. Also mit meinem dreißigsten Geburtstag habe ich endlich angefangen, mich mit mir selbst zu befassen - und hab soviel über mich selbst herausgefunden, dass selbst die schmerzhaftesten Phasen am Ende die wichtigsten, wertvollsten und wohl auch... intensivsten Phasen waren. Und nachdem ich nun die vierzig hinter mir gelassen habe... lebe ich mit dem Wissen der letzten Jahre ein wunderbar intensiveres Leben, das sicherlich hier und da noch der einen Korrektur oder so bedarf, aber... letztlich ist es schon heute ein Leben, von dem ich weiß, dass ich eines Tages zurückschau und sag: Ich bereue nichts von alledem...

Ui, schon halb acht... jetzt hab ich mich doch glatt "verquatscht" - ich muss mich doch noch schön machen ;-) Und dann hopp, auf gehts, Nightlife is calling - and Helma is calling too ;-)

Schöne Aussichten

Heute Morgen erwachte ich zeitiger als sonst - und dies war auch nur dem Umstand gedankt, dass die Sonne mit all ihrer Kraft in mein Zimmer lugte, jeden Winkel inspizierte und mir in der Nase kitzelte.
Seht Ihr, so verlogen ist das Internet: Das zeigt nämlich meinen Wohnort mit Regen und schlappen 9 Grad an. Pah! Nichts von alledem ist hier zu seh'n.
Augenscheinlich auch durchs Wetter angeregt, hörte ich zum zweiten Mal in den letzten vier Wochen, wie sich das Paar über mir vergnügte. Na ja.. Vergnügen.. OK, auch zweimal zwei Minuten innerhalb von vier Wochen können ein Vergnügen sein, nehme ich mal an ;-)
Schmunzelnd jedenfalls drehte ich mich auf die andere Seite, weg von Mutter Sonne, zog mir noch einmal die Decke über den Kopf und schlummerte noch einmal ein. Nur um eine Stunde später schlaftrunken nach dem Telefon zu tasten: keiner da.
Inzwischen war ich jedoch wach genug, kein zweites Mal mehr einzuschlafen, bereitete mir stattdessen ein lecker Käffchen und warte nun darauf, dass die Jungs wach werden und den Frühstückstisch decken. Also zumindest hab ich grad so etwas wie Geschirr klappern vernommen ;-)
Gestern jedenfalls war ein Tag ganz nach meinem Geschmack :-)
Der eine kaufte die Frühstücksbrötchen, der andere deckte den Tisch, gemeinschaftlich brachten sie Küche & Zimmer in Ordnung, saugten die Fußböden ab und bereiteten dann noch das Abendessen. Also besser konnte es doch gar nicht laufen, oder? Da frag ich mich immer, wieso ihr Vater immer so unzufrieden mit ihnen ist ;-) Mir jedenfalls schenkten sie damit einen entspannten sonnigen Tag, an dem ich mich in Ruhe schön machen und vor die Tür gehen konnte, am frühen Abend ein Bad nehmen und dann auf meiner Wohlfühloase Platz nehmen und DVD die fünfte oder sechste schauen konnte.
Während mein Jüngster - zugegebenermaßen - missmutig grummelte: "Schön, ne, wenn man seine Bediensteten hat." Darüber konnte ich nur lachen und anmerken: "Schön, dass du jetzt mal siehst, wie es für mich die letzten zwanzig Jahre war - na so ein bisschen von dem jedenfalls."
Er wird zwar demnächst erst fünfzehn und ist derzeit auch wieder ziemlich verliebt in eine seiner Verehrerinnen, er weiß ebenso, dass er auch mal Kinder haben will - aber nach so einem pflichtlastigen Tag wie gestern... wusste er ebenso, dass Kind & Familie in noch weitere Ferne gerückt waren als noch vorgestern gedacht ;-)
"Das kostet außerdem zuviel Geld", sinnierte er, nachdem er beim Auspacken und Verstauen des Einkaufes half und dabei zur Seite legte, was ich ihm für Schule & Co. mitgebracht hatte, "und ich brauch doch auch erst mal für mich Geld."
"Zuerst", bedachte ich ihn mit einem entsprechenden Blick, "brauchst du erst mal einen guten Schulabschluss, damit du überhaupt die Chance auf einen Job hast, der dir halbwegs gutes Geld verschafft."
"Du klingst und redest wie deine Mutter", warf mir das Kind vor.
"Sei froh, dass ich nicht wie Opa oder dein Papa klinge", entgegnete ich gutgelaunt.
Aber ist doch so, oder? Solange die Kinder klein(er) sind, sorgen wir für sie. Werden sie größer, wendet sich das Blatt. Na wenn das keine schöne Aussichten sind: Sturmfreie Wochenenden wechseln sich ab mit Wochenenden, an denen mal die Mama von ihren Kids verwöhnt wird. Hatte ich noch bis vor kurzem befunden, mit dem Kinderwunsch an sich noch nicht abgeschlossen zu haben, so meine ich inzwischen, dass das Leben, das ich jetzt führe, ein Leben, in dem ich endlich auch mal an mich denken kann... auch gar nicht so übel ist ;-)

Samstag, 4. September 2010

Love You Till The End

...und hier bekommt Ihr noch mal den ganzen Song aus dem Film "P.S. Ich liebe Dich" auf die Ohren - zumindest die, die sich das antun wollen ;-) Ich finde den sowas von schöööön... vermutlich auch, weil ich dazu die Bilder aus dem Film in meinem Kopf hab... Aber schon auch ob des Textes wegen...

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Gleich werde ich mir mein Regenmäntelchen umhängen und was einkaufen gehen. Der Kühlschrank ist schon wieder bedürftig; das große Kind, das erst heut Morgen von der Party heimkehrte und entsprechenden Durst mitbrachte, ebenso - und ich selbst werde mir einen rekordverdächtigen Vorrat an Obst & Gemüse zulegen. Nein nein, nicht was Ihr denkt, Diäten sind überhaupt nicht mein Ding und jeder, der mich kennt, weiß das auch ;-) Helma ist und bleibt Genussmensch! Nur leider... bin ich momentan in einer Phase, in der die Magen-Darm-Fraktion nicht mehr jeden Genuss mit mir teilen will - was sich zwar auf der Waage immer erfreulicher abzeichnet, unterm Strich aber dennoch... denkwürdig bleibt. Also den nächsten Bluttest abwarten und bis dahin schön glutenfrei ernähren. Hoffentlich nur nicht mein Leben lang. Meine Schokokekse - was soll sonst aus meinen geliebten Schokokeksen werden?
Und überhaupt?
Wie wurde doch letztens zu mir gesagt?
"Ei Ei Ei - unsere Sorgen-Bärin... Am besten neu zusammenbauen!"
Nun ja... Dies bedeutete allerdings auch, mich zunächst zu (z)erlegen. Und bei der heutigen Arbeitsmoral, also ich weiß ja nicht... Was passiert, wenn irgendwo beim Zusammenbauen was falsch konstruiert wird?
"Sieht irgendwie komisch aus. Wenn ich nur wüsste, was hier nicht passt!" ... "Du Depp, der Arm gehört doch nicht mitten ins Gesicht!" ... "Ach so... Na ja, komm, wir schiebens auf die Billiglohnarbeiter, merkt doch keiner!"
Tolle Aussichten, nicht wahr? Da wäre ich zwar keine Sorgen-Bärin mehr, aber ob Frau Elefantin mit nem Rüssel im Gesicht die bessere Alternative wäre... Ich glaub, da bleib ich doch lieber so wie ich bin, mit allen Ecken, Kanten und überhaupt ;-)
Immerhin... bekam ich gestern erst zu hören: "Du siehst übrigens noch genauso aus wie vor ein paar Jahren. Genauso schön von innen." Mein Internist würde vermutlich jetzt sein Veto einlegen, aber... wen interessiert schon sein Geschwätz ;-)

Donnerstag, 2. September 2010

Es Gibt Kein Bier Auf Hawai

...und in Griechenland vermutlich auch nicht - deswegen kommen die zu uns in den Paulaner-Biergarten ;-)

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Lustig, oder? Also ich find scho! :-)
Aber na ja, Biergartenzeit ist langsam, aber sicher vorbei - und ob nun Altweibersommer oder Herbst - der Effekt ist doch derselbe ;-)
Morgen Nachmittag jedenfalls beginnt das Wochenende und nach der schlappen Woche, wo so überhaupt niemand Zeit für mich hatte, klingeln pünktlich zur Einleitung des Wochenendes die Telefone heiß - und jetzt bin ich mal gespannt, ob das alles nur wieder ein laues Lüftchen im Bierglas war oder ich doch endlich mal wieder mit gesangsstarker Begleitung in meine kleine feine Karaoke-Bar komme. Zum Beispiel. Zwar hab ich mich nie nach vorn auf die Bühne gewagt - aber hey - kräftig aus den hinteren Reihen mitzusingen hat auch was! Je lauter, je oller, je schräger - umso besser! Ich LIEBE es, wenn es nicht perfekt ist. Schließlich sind wir hier nicht bei Popstars oder so oder wie diese ganzen komischen Shows heißen, die keiner leiden kann und wo trotzdem Tausende vor der Tür stehen und um Einlass quengeln ;-)
Aber gut, zum müde werden blätter ich jetzt noch ein bisschen in einem Buch, das es paradoxerweise schafft, trotz herrlichen Humors ebenso herrlich müde zu machen und entsprechend angenehme Tiefschlafnächte hervorzaubert und verabschiede mich bis zum nächsten Eintrag :-)
Eure Helma

Und Da Ist Er Nun

...Freund Herbst - oder was dachtet Ihr? ;-)
OK OK, laut Kalender haben wir immer noch Sommer, aber... wer glaubt schon einem Kalender... Irgendwie sind wir ja überhaupt in diesem Jahr ziemlich betrogen worden. Nicht nur, dass sämtliche Feiertage auf die Wochenenden verteilt wurden, auch der Wonnemonat Mai war ja nun wirklich kein Wonnemonat. Wenn überhaupt, so haben sich Frühlingsgefühle erst viel zu spät eingestellt, nur um durch Augustus Interruptus wieder vorzeitig beendet zu werden.
Wie es bei Euch war, weiß ich nicht - aber bei uns war der 1. September ein ausgesprochen sonniger Tag. Ein Tag, der lockte und weckte - jedenfalls mich :-)

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Also wenn ich diesen Song höre, dann seh ich mich wieder in abgerissenen Jeans, offenen Haaren und barfuss durch die Wohnung springen - und übersehe dabei geflissentlich meine Söhne, wie sie die Augen verdrehen und kommentarlos die Tür zu ihrem Zimmer zufallen lassen.
Meist ist es ja die Musik, die irgendetwas in mir berührt, auslöst - und bei diesem Song werden vor allem sämtliche Lebensgeister wach, werden herbstliche Melancholien mit einem Fingerschnips in den Hintergrund gedrängt. Wobei es auch Tage gibt, da spüre ich, dass mir das nicht gelingt, noch bevor ich die Mucke aufgedreht habe.

Wisst Ihr, was ich so geil finde am Herbst? Goldene Sonnenstrahlen, goldenes Laub, Stiefel, kurze Röcke, offenes Haar, rosa Wangen, leuchtende Augen... Jau - da kann nicht mal mein geliebter Frühling mithalten ;-) Und ginge es nach mir, bräuchte ich auch nur den Frühling und den Herbst. Vielleicht... weil ich im Frühling geboren und mittlerweile im herbstlichen Alter angekommen bin? Muss grad selber lachen. Ich kenne viele Menschen, die seufzend an Zeiten des Jugendwahns zurückdenken und sich wünschten, sie wären noch mal zwanzig. Pah. Ich nicht. Wie sagt meine Mama doch immer?
"Lieber würzig mit vierzig als ranzig mit zwanzig." Genau.
Mal ehrlich - mit zwanzig... Wusste ich nix vom Leben und leider Gottes auch nix von mir. Das, was für mich wichtig war und ist, erlebte ich jenseits der dreißig. Außerdem - so finde ich - sehe ich heute vieeeeeel besser aus als mit zwanzig ;-) Wohl auch, weil ich mehr und mehr lernte, mich von dem zu lösen, das mir nicht guttat und mich mehr und mehr dem zuzuwenden, das mir Glücksempfinden vermittelt. Ich meine, geht doch mal durch die Stadt und schaut Euch die Leute an. Manchmal bin ich beinah erschrocken, wie leer und verknittert die Paare aussehen, die nebeneinander, aber nicht miteinander gehen. Befragt man sie nach ihren Träumen und Wünschen, kommt da was ganz anderes zum Vorschein als die Kombination aus Job, Haushalt, Kind(ern), 6 Uhr aufstehen, 20.15 Uhr mit Vati Film gucken und 21.45 Uhr mit Vati zu Bett gehen, Sex nur zweimal im Monat (oder mit ein paar Tricks auch gar nicht)... Wer möchte schon so leben? Ist das noch leben? Ist das noch ein Leben?
Warum lassen wir zu, dass der Alltag unser Empfinden, unsere Träume auffrisst und wir das hinnehmen, "weil es eben so ist"?
Also nein, ich möschte das nüsch.
Ich geh lieber raus, durchs goldene Laub rascheln, mit rotgefärbten Ahornblättern gleich wehenden Fahnen durch die Straßen ziehen und den Herbst einfangen, um anschließend bei einer Tasse heißen süßen Tee die Beine auszustrecken und die Sonnenstrahlen aus den Haaren zu schütteln. Komm doch mit!!