Montag, 24. Februar 2014

Und mit einem Mal wurde alles besser

Hach ja. Manchmal sinds so kleine Dinge, die die Stimmung heben, umkrempeln oder einfach nur wieder ins Lot bringen. Es fing schon mit einer kleinen whatsapp-Nachricht an: "Fährst du am Wochenende wieder nach M.?" und ich dachte noch, wenn der jetzt sagte "Nee, diese Woche nicht" - spätestens dann würde ich mich zu Hause einschließen, die Musik brechend laut aufdrehen und darauf warten, dass dieser unselige Tag vorüberginge.
"Ja ich fahr, aber schon Donnerstagabend. Kann dich abholen."
Habt Ihr schon mal gesehen, wie schnell eine Frau einen Urlaubsschein ausstellen kann? Vor allem eine, die gerne spontan ist und trotzdem an vielen Entscheidungen feilt?
Chef muss diesen Schein morgen Abend nur noch unterschreiben, wenn er wieder da ist, und da wir zur Zeit ausreichend besetzt sind, sollte dies kein Problem darstellen.
Irgendwie kletterte nach dieser Aussicht mein Stimmungsbarometer ein paar Grad nach oben, sah ich mich schon Frühlingskleidchen und so einpacken. Ein verlängertes Wochenende Glück - na wenns einem da nicht besser ging, dann wüsste ich ja auch nicht weiter.
Dann kam ich nach Hause, die Jugend hatte zur Abwechslung mal kein Chaos angestellt und begrüßte mich auch ausgesprochen entspannt. Während ich die Pfanne auf den Herd stellte und ein paar Steaks mit Gemüse brutzelte, alberten wir herum, so dass wir selber lachen mussten: "Ey wenn uns hier einer zuhört, dann wird er glauben, wir haben ordentlich einen an der Klatsche" und dann blödelten wir so lange munter weiter, bis Junior vor Lachen in die Knie ging und meinte: "Ach Mum, ich liebe dich!"
Joo. Tag endgültig gerettet.