Montag, 15. Februar 2016

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

...an einen neuen Mieter, beispielsweise. Ich habs ja erst vor kurzem erwähnt, dass wir schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach was.. äh.. Größerem sind. (Da sage noch mal einer, auf die Größe käms nicht an!) Und dass mich hier doch ganz andere Mieten erwarten als anderswo oder auch als in L, war mir auch durchaus bewusst. (L - Eine Stadt, die, wie ich immer wieder feststelle, immer noch arg im Kommen ist - und die Mieten dennoch moderat bleiben. OK, müssen sie sicherlich auch, solange die Gehälter nicht mitwachsen.)
Ein-, zweimal musste ich auch bei meiner kratzigen Stimme in Hessen nachfragen, ob die einen oder anderen Angaben tatsächlich auf seriösen Nährboden fallen würden. Ich meine, dass es auch Fake-Anzeigen gibt, von denen mir erst jüngst zwei ich-bin-Projektleiter-und-lebe-mit-meiner-lieben-Frau-und-süßen-Tochter-inzwischen-im-Ausland-Typen schrieben (was dann darauf hinausläuft, man möge eine Kaution auf dieses und jenes Konto zahlen und bekäme dann den Wohnungsschlüssel zugeschickt *harhar*), habe auch ich inzwischen gelernt sowie auch gelernt zu erkennen, wann ein Inserat ein Fake ist und wann nicht.
Dass man sich als potentieller Mieter heutzutage nackig macht, bevor man sich überhaupt ausgezogen hat, ist vielleicht beim hiesigen Mietspiegel auch irgendwie nachvollziehbar. Aber wenn jemand von mir Bankdaten, Kopie vom Personalausweis (mit beiden Seiten bitte!), persönliche Angaben, Arbeitsvertrag, polizeiliches Führungszeugnis, Gehaltsnachweise etc. etc. verlangt  und ich im Gegenzug noch gar nicht weiß, wem ich all diese Dinge überhaupt schicke - sorry. Dann verstehe ich Herrn Blau's leichten Hang zur Paranoia.. pardon.. zum Datenschutz. Insofern fülle ich zwar brav die Selbstauskünfte aus, Angaben zum aktuellen Vermieter und meine Bankverbindung jedoch lasse ich erst mal frei und schreibe freundlich und zuvorkommend, dass sämtliche vollständigen Daten und Unterlagen selbstverständlich gern, aber doch bitte erst mit bzw. nach der Besichtigung übergeben werden, damit man A) überhaupt weiß, wem man das alles gibt und dass da auch eine seriöse Persönlichkeit dahintersteht und B) (was ich noch wichtiger finde) man dann auch erst weiß, ob die angebotene Wohnung für einen selbst denn überhaupt in Frage kommt.
Wir haben ja nun schon einige Wohnungen besichtigt, die dann aber in letzter Instanz doch keine wirkliche Verbesserung bei beinaher Verdopplung des Mietpreises für uns würde.

Die wirklich süße Dachgeschoss-Wohnung, die wir beide unbedingt wollten und die wir Freitag besichtigten, hatten mich dazu gebracht, entgegen des klaren Wunsches des Mannes, keine 24,95 für die Schufa-Auskunft auszugeben, doch einen Onlineantrag zu stellen. Zu meiner Rechtfertigung: Ich wusste nicht, dass man die auch 1 x aller 2 Jahre kostenfrei beantragen kann. Hätte ich googeln können, ja ok, habe ich aber nicht. Viel wichtiger war mir, zum Termin alle Unterlagen vollständig mitzubringen. So hatten wir es dem potentiellen Vermieter nämlich zugesagt, nachdem wir uns aus paranoiden... NEIN ... Datenschutzgründen geziert hatten, ALLE geforderten Angaben zu machen bzw. Unterlagen beizustellen. Und als wir dann Freitag da so standen, musste ich doch ein bisschen in mich hineinlachen. Vier junge Frauen (die vierte war.. äh.. ich), zwei mit besserer Hälfte, zwei ohne - und drei von ihnen 1a vorbereitet mit Lebenslauf (ja Tatsache! und mit Bild! von beiden!) und einer 1a Bewerbungsmappe. 1a frisiert und perfekt geschminkt, während hingegen ich unterwegs und völlig sorglos eine Süßigkeit genascht und mit einem Kaffee den Gaumenschmaus komplettiert hatte. Immerhin habe ich mir anschließend einen Zahnpflegekaugummi gegönnt!
Und die Wohnung selbst... Wooarr, die war wirklich einfach nur schön! Richtig schön! Leider auch... Schön klein. Kleiner als erwartet - wir hatten wohl bei Angabe der Quadratmeterzahl auf den Abzug durch die Dachschrägen gehofft. Real, live und in Farbe mussten wir blutenden Herzens erkennen, dass ich für meine drei geliebten Antikmöbelstücke partout keinen Platz finden würde. Und mich vom honigfarbenen Wäscheschrank trennen? Vom Vertiko? Von der kleinen Kommode? Ich mixe ja gern alt und neu (deutlich erkennbar übrigens an meiner Beziehungskonstellation - er alt und ich in der zarten Blüte meiner Jahre! *kreisch*) und hätte insofern so einige Kompromisse schließen können und wollen. Aber mit der Wohnung.. hätten wir nicht wirklich etwas gewonnen. Kein Platz im Schlafzimmer für das bei IKEA avisierte Wäschewunder. Kein Platz für Staffelei und Farben etc. Vermutlich würde ich nicht mal meinen Schreibtisch durch die Treppe nach oben gewunden bekommen (der ist auch antik, aber den habe ich erst vor gut eineinhalb Jahren gekauft, mehr zweckdienlich, da hänge ich jetzt noch nicht sooooo dran). Dass wir außerdem keine Speisekammer hätten und am Arsch der Welt wohnen würden - okay, das hätten wir in Kauf genommen.
Aber wenn man mehr Kompromisse eingeht als man von dem bekommt, das man eigentlich wollte?
Beziehungstechnisch würde ja auch jeder raten: "Finger weg, bevors weh tut!"
Wohnungstechnisch haben wir dann am Abend gemeinsam entschieden: "Wir nehmen sie nicht."
Natürlich wissen wir nicht, ob sich der Vermieter überhaupt für uns entschieden hätte. Obschon wir vermutlich am besten in sein Raster passten: Er wollte langfristig Mieter, die Wohnung ist seine Geldanlage, die aktuellen Mieter ziehen aus, weil sie ein Kind bekamen und es nun zu klein wird - und die drei anderen Paare sind noch jung, da ist Nachwuchs zu erwarten irgendwann. Vielleicht. Weiß man ja auch nicht genau. Wir waren auch die mit den langzeitlichen Arbeitsverträgen und die, die die wenigsten Fragen stellten - abgesehen nach der Geschwindigkeit des Internets (Herr Blau; wäre eigentlich meine Frage gewesen, aber OK) und der Versicherung, dass die Familienplanung mehr als abgeschlossen sei (ich). Außerdem können wir ausgesprochen ruhig und seriös wirken. Was wir freilich auch sind. Bis der Abend kommt *harhar*
Nur bei Übergabe der Unterlagen... Da musste ich dann eben in mich reinlachen: Die anderen hatten alles dabei, sorgsam gestaltet, ausgedruckt, zusammengestellt, während wir eben leicht ins Schwimmen gerieten: Herrn Blaus Schufaauskunft fehlt noch immer. Eigentlich das Herzstück eines jeden Mietbegehrens. Kaum etwas ist einem Vermieter wichtiger als das. Er guckte entsprechend auch leicht irritiert, der Vermieter. Deutlich war seinem Gesicht abzulesen: "NA! Da is doch wat faul! Erst wollense nich alles angeben, dann nich alles übergeben!" Man kann ja aussehen wie man will, sagen was man will - am Ende zählen Fakten Fakten Fakten. Und Fakt war: Wir hatten eben nicht alles vollständig da. Und wer war schuld? Herr Blau natürlich!
Das angedrohte Feuer gabs dann trotzdem nicht - eben weil wir uns einig waren: Diese Wohnung ist es leider nicht - so schön sie auch ist.

Am Wochenende haben wir also erneut im Netz gestöbert - und uns vor allem köstlich amüsiert. Wie gesagt, dass M klein & teuer kann, das weiß mittlerweile auch ich. Aber wenn man sowas hier für schlappe 2.000 (in Worten: ZWEITAUSEND) Euro im Monat mieten kann, dann.... gehe ich freiwillig nach L zurück und miete mir für weniger als das ein Loft. Dann muss eben Herr Blau Home Office betreiben und nach M pendeln.


Wie gesagt, 2.000 Euro Warmmiete. Was Ihr rechts seht, ist das Wohnzimmer. In echt noch schmaler - war bildkonstruktionsbedingt, dass es bisschen "breit gezogen" wirkt. Ihr seht hier das ganze Wohnzimmer, übrigens, mehr gibts hier dazu nicht. Frei nach Robinson Junior: "Was sehen wir heute? Die Wand! Ach - schon wieder die Wand!"
Rechts unten seht Ihr den Knauf für die Treppe zum Souterrain. Auf diese Bilder verzichte ich - aber ich kann Euch versichern: Besser wirds nicht. Die weiße Kommode ist übrigens das Endteil der Küche. Sagte ich Küche? Kochnische, meinte ich. Sehr lachen musste ich übrigens beim Betrachten des gut gefüllten Regals: "Ich nehme an, dass man es ohne dem hier nicht aushalten kann!"
Vermutlich werde ich demnächst aufgefordert, das Bild hier zu löschen. Bis dahin könnt Ihr mit mir lachen!

Mein Fazit? Warum einfach, wenn man es auch kompliziert haben kann? Da war es in L einfach angenehmer: Inserat raussuchen, anrufen oder E-Mail schreiben, Termin vereinbaren, angucken, ja (oder nein) sagen, Handschlag, Vertrag unterschreiben, einziehen - fertig und aus. Kaum eine Wohnung hier ist das Gedöns wert. Und die, die es wert sind, kosten leider ab 2.500,00 Euro aufwärts. Oder haben eine Küche zur Ablöse von nicht verhandelbaren 18.500,00 Euro. Nein - kein Schreibfehler. Oder sind verkitscht bis zum geht-nicht-mehr mit goldenen Wasserhähnen, Waschbecken in Muschelform und Goldtupfern (Arielle lässt grüßen!) und einem vergoldeten Kamin. (Kamin ist geil - aber vergoldet??? In fünfzig Jahren vielleicht mag ich das. Wobei... nein... vermutlich auch in fünfzig Jahren nicht.)
Die spinnen hier, aber echt.
Oder sollten wir an unserem Anspruchsverhalten arbeiten?
Oder von hier weggehen? Nein, ganz weg, meine ich. Nicht raus aufs Land. Da werde ich trübsinnig, befürchte ich. Ich war immer ein Stadtkind. Ich werd wohl immer eins bleiben. Fragt sich nur, zu welchem Preis.

Kommentare:

Anna hat gesagt…

Mannmannmann. Ist das ein Mietwahnsinn. Das ist doch nicht mehr feierlich. Da stellt sich wirklich die Frage, welchen Preis du für die Stadtlage bezahlen möchtest und kannst. Glaubst gar nicht, wie viele Steine mir vom Herzen gefallen sind, als ich unser Wohnungsgesuch löschen konnte. Wir haben nun eine neue Vemieterin und seither, das erste Mal in den 15 Jahren, die wir hier wohnen, gehen hier tatsächlich Handwerker ein und aus. Endlich. Scheint so, als würde das Haus doch noch vor dem Verfall gerettet werden. Und wir haben uns bei der Frage, wohin ziehen und wie viel bezahlen können, schon böse zerstritten. Und das bei diesem Wohnungsmarkt. ;D

Ich drück die Daumen, dass euch die Wohnungsfee hold ist. ;)

LG Anna

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Ja Anna, da sachste wat: Mietwahnsinn trifft es voll ins Schwarze.
Eins ist auf jeden Fall klar: Wäre ich ab morgen wieder Single, würde ich ab morgen auch nicht mehr in M wohnen. Ich könnte es schlichtweg nicht bezahlen.
In L gibt es richtig schöne 2-Zimmer-Altbauwohnungen Nähe Innenstadt für rund 400 - 500 Euro warm. Dafür bekommst Du hier mit viel Glück grad mal ein WG-Zimmer. Jedenfalls in der Stadt. Da, wo ein Tiefgaragenplatz zwischen 100 und 140 Euro kostet. Das ist schon... haarsträubend. Echt. Noch haarsträubender finde ich ja die Tatsache, dass es immer noch genug Leute gibt, die das auch bezahlen!

Paterfelis hat gesagt…

Was bin ich da wieder froh, hier in der Vorstadt zu wohnen. Hier ist es zwar auch für die hiesigen Verhältnisse teuer, aber kein Vergleich mit M. oder der nächstgelegenen größeren Stadt von bundesweitem Bekanntheitsgrad.

Es wird gerade nur schwierig, meine Eltern hier übersiedeln zu lassen. Etwas mehr räumliche Nähe würde in deren nunmehr fortgeschrittenen Alter mit Sicherheit nicht schaden. Aber geeignete Wohnungen zu finden ist gerade mehr als schwierig, für sie bezahlbare - man muß ja potentiell damit rechnen, daß die einer alleine finanzieren muß - nahezu unmöglich.

Pünktchen hat gesagt…

Ach ja, ach ja... Ich kann mich an Ähnliches erinnern, als wir, gerade schwanger, auf Wohnungssuche gingen. Alles, was in Frage gekommen wäre, war jenseits von 2200,-Euro. Einen Kompromiß gab es: 1800,- Euro, mit größerem Stadtpark in der Nähe - Junkies und Einwegspritzen inklusive. Die Wohnung, Altbau, wäre noch ok gewesen, aber die Begleitumstände waren es definitiv nicht. Wir haben dankend abgelehnt.

Übrigens dachte ich früher auch immer, daß ich unbedigt in die Stadt gehören würde. Heute bin ich so froh, nicht mehr in der Stadt zu leben.
Viel Glück weiterhin!

Liebe Grüße.

Goldi hat gesagt…

Wie gut ich Dich verstehen kann.

Hier sind die Preise auch übelst angezogen und ich würde so gerne aus diesem "freundlichen" Haus ausziehen. Aber die neue Wohnung muss dann zumindest den gleichen Platz bieten und das ist derzeit nur drin, wenn wir dann das dreifache an Miete zahlen. Wir haben das Glück, dass wir, im Gegensatz zu allen anderen Mietern im Haus, keinen Staffelvertrag unterschrieben haben, denn als wir hier eingezogen sind herschte Mieternot. In den 10 Jahren, die wir hier jetzt wohnen, gab es erst eine Mieterhöhung und daher liegen wir im Vergleich zum aktuellen Mietspiegel 14.-Euro drunter.

Ich drück Euch die Daumen, das ihr bald was findet.

~ Clara Pippilotta ~ hat gesagt…

Angebot und Nachfrage nennt sich das wohl. Irgendwer lässt es sich dann immer was kosten und die anderen haben das Nachsehen. Ich drücke die Daumen, dass ihr doch noch was passendes findet, was bezahlbar ist :)

Clara Himmelhoch hat gesagt…

Ihr tut mir wirklich echt und ehrlich Leid. Das ist ja schlimmer, als wenn du eine Topposition als Firmenchefin haben willst - da musst du auch keine besseren Unterlagen beibringen.
Einen richtig guten Rat kann ich dir leider auch nicht geben, denn kaufen wird ja wohl noch schwieriger sein, unter einer halben Million was vernünftiges zu bekommen. Dennoch drücke ich dir die Daumen!
Lieben Gruß!

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Ja Paterfelis, in L habe ich auch in einem Vorort gewohnt. Ortsunkundige hätten das nicht mal bemerkt, weil beide Städte nahtlos ineinander übergehen :) Interessanterweise sind die Mieten im Vorort vergleichsweise teurer, sicherlich in Abhängigkeit vom Standort, aber teilweise eben teurer. Solange die Söhne sich die Wohnung teilen, geht das. Für Sohn I allein wäre die Wohnung aber zu teuer. Wenn Sohn II jobbedingt auszieht, muss auch Sohn I sich was Neues suchen. Aber das dürfte in L und Umland kein Problem werden.

@Pünktchen - unter 1.700 geht hier schon - aber oftmals erscheinen die Angebote und wenn man den Inserenten kontaktiert, ist die Wohnung bereits vergeben oder man hatte so viele Zuschriften, dass man nix Neues mehr annimmt. Was in mir langsam den Verdacht aufkeimen lässt, dass dahinter Methode steckt: Oft inserieren ja Immobilienbüros, die einen locken frei nach dem Motto "Wenn du auch so ne schöne Wohnung willst, frag uns doch, wir vermitteln es dir!" Weil ja der, der den Auftrag auslöst, auch die Provision zahlt :)
Und na ja, ich war halt immer ein Stadtkind - und meine Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Mit Kindern wäre außerhalb der Stadt vielleicht attraktiver (mal abgesehen von der Frage, wie sie zu welcher Schule kommen). Aber jetzt, wo ich wirklich mal nur danach gehen kann, was ICH mir wünsche, ist der Wunsch, in der Stadt zu wohnen, für mich doch größer. So wie heute: Vor die Tür gehen, in die U-Bahn steigen, innerhalb weniger Minuten im Stadtzentrum zu sein und in die Menge zu tauchen... Kann beängstigend sein so wie Samstag, als ich mitten auf dem Marktplatz in eine Demo geriet.. Aber bislang war es überwiegend eben einfach auch schön, unter Menschen zu sein. Ohne großen Aufwand unter Menschen zu sein.

Liebe Goldi, jedes zweite Inserat beinhaltet inzwischen eine Staffelmiete. Ein Freund von Herrn Blau hat erst vor einem Jahr so einen Vertrag unterschrieben - aber da endet die Staffelmiete auch nach 5 oder 6 Jahren. Das lässt sich also kalkulieren.
Wir löschen solche Angebote aus unserem Ticker, aber manchmal frage ich mich schon: Wie viel Kompromisse muss man heutzutage eigentlich machen, bloß um eine bezahlbare Wohnung zu finden? Und dabei wollen bzw. brauchen wir nur ein Zimmer mehr - von zwei auf drei.

Ja Clara - Angebot und Nachfrage, das ist wohl richtig. Trotzdem, es gibt doch nicht nur Bestverdienende hier. Wie machen das die Otto Normalverdiener aus dem Lidl, Aldi & Co.? Ja ok, die bekommen dann den Wohnberechtigungsschein. Aber was nutzt der mir, wenns dafür nicht genug Wohnungen gibt?
Na ja, schaun wir mal. Ich werde berichten :) Danke auf jeden Fall!!

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe Clara II - nein, kaufen wäre tatsächlich keine Option. Dann eher wegziehen und woanders neu anfangen - jedenfalls sehe ich das so :) Würde aber vermutlich erst in ca. 15 Jahren. Also bis dahin hier durchhalten? Na mal sehen, was sich ergibt...

Wirrkopf hat gesagt…

Wir verlassen hier gerade ein Reihenmittelhaus (EBE), aber ich befürchte, ihr würdet ein Jahr später wieder ausziehen. Die Küche würde mit nur 3.500 als Ablöse zu Buche fallen. Allerding wohnt die Vermieterin direkt nebenan. :-/

amorsolalex hat gesagt…

2000?!?!? Große Güte! Das bekommt man in meiner kleinen Stadt für 300....
Kommt doch wieder nach L, büdde! Ich komm auch bald. ;)

L.E. stadtstreicher hat gesagt…

Danke für diesen Blog. Jetzt weiß ich wieder, warum ich aus L. nicht niemals nie weg will. Obwohl, ich hörte schon letztes Jahr von Wohnungsbesichtigungen à la Köln. Aber die Regel ist das zum Glück nicht. Und ich glaube, so was geht auch nur an Zugezogene weg. Die kennen sich ja nicht aus hier.

AnnJ hat gesagt…

Unsere Wohnungsmiete in Muc. lag zuletzt bei 1.000 EUR warm für etwa 74 qm. Das war noch einer der günstigeren Stadtteile. Unsere Nachmieter zahlen jetzt schon 1.200 EUR und mit Mieterhöhungen ist der Vermieter schnell ... Es geht einfach nur mit zwei Verdiensten, einer geht ja schon für die Miete drauf.

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

@Wirrkopf: Hey - das ist ja echt nett von Dir! EBE ist aber zu weit draußen für Herrn Blau - der muss jobtechnisch eher in den Norden von M. Er sagt zwar immer: "Für das Geld bekommen wir weiter draußen auch ein Haus zur Miete" - aber wirklich aufs Land wollen wir beide nicht. Na ja gut: noch nicht ;) Ich hoffe und wünsche, dass die Preise uns nicht dazu zwingen.

@Amorsolalex: Ganz ehrlich? Ich bin ja eigentlich ausm Norden und im Grunde möchte ich, sofern ich mich noch mal verändere, am liebsten mich so verändern, dass wir auch wieder im Norden landen. Gleichwohl habe ich mich in den 25 Jahren in L so an diese Stadt gewöhnt, dass es derzeit - nicht nur der Söhne wegen - meine bevorzugte Stadt wäre. Sie hat irgendwie einfach alles. Charme, Schick - und bezahlbare Mieten ;) Und die meisten Leute sind nett, auch wenn das (zumindest meiner Erfahrung nach) oft auch nur Fassade ist. Aber lieber ne nette Fassade als n ranziger Eimer.
Zweite Wahl wäre auch B - wobei ich hier sagen muss: Ich wollte irgendwie immer eher in die Stadt rein, bin mir aber bei B nicht mehr ganz so sicher, ob das die richtige Wahl wäre. Stadtrand oder gleich ganz raus wäre vermutlich besser - aber das ist ja dann wiederum das, was ich eigentlich auch wieder nicht wollte. Ich bin schwierig, glaube ich :D

@Stadtstreicher: In L selbst bin ich viermal umgezogen und hatte toi toi toi wirklich immer einfach nur verdammtes Glück mit dem jeweiligen Vermieter. Und wie unkompliziert das alles immer war! Das vermisse ich hier echt. Ich vermisse L :(

@Ann: 1.200 warm für 74 qm - das ist schon ein Schnäppchen! Letzte Woche Donnerstag haben wir 69 qm für 1.600 warm besichtigt. OK, war alles neu gebaut und so - aber für einen allein ist das gar nicht bezahlbar. 69 qm verteilt auf 3 Zimmer sind auch nicht wirklich viel - und man hat sehr oft das Modell der amerikanischen Küche. Erst gestern Abend, beim Essenzubereiten, dachte ich daran, dass eine getrennte Küche aber durchaus nicht zu unterschätzende Vorteile bietet ;)
Stadtteile... Es gibt zwei, drei, die Herr Blau kategorisch ausschließt. Andere wiederum sind etwas ab vom Schuss, zwar sehr schön - aber durchaus mit recht ländlichem Charakter, was insbesondere den Nachteil hat, dass er dann morgens und abends jeweils ewig unterwegs ist, ehe er nach Hause kommt. Dann bleibt vom Tag im Grunde... nix mehr. Machen viele hier - die pendeln im Schnitt 1 - 1,5 Stunden je Weg. Habe ich auch mal gemacht - von L nach H. Anfangs störte mich das nicht, aber auf Dauer wurde es dann doch irgendwie nervig. Vor allem dann, wenns stockt (auf der Autobahn bzw. Straße) oder U- bzw. S-Bahnen ausfallen. Das passiert hier doch öfter als gedacht. Da war ich in L verwöhnt: In all den Jahren ist mir gerade 1 x passiert, dass eine Linie ausfiel.

@Anonym: Vielen, vielen Dank!! Zu Deinem Schutz wegen der E-Mail Adresse habe ich den Kommentar nicht freigegeben - aber ich melde mich bei Dir! :)

~ Clara Pippilotta ~ hat gesagt…

Liebe Helma, die, die nicht zu den Besserverdienenden gehören, bekommen auch nicht immer einen Wohnberechtigungsschein - ich liege derzeit mit meiner Zusatzrente um ein paar Cent über der magischen Grenze. Damit ist man dann entweder darauf angewiesen, das "letzte Loch" anzumieten und selbst das ist oft für einen allein nicht bezahlbar oder man zieht in eine WG oder direkt aufs Land. Wo das noch hinführen soll mit den Wohnungsmieten, ist mir schleierhaft. Jedenfalls bin ich froh, dass ich vorerst nicht umziehen muss...

Lieben Gruss
Clara

Nana vom See hat gesagt…

Vollkommen korrekt, liebe Helma: wertvolle Daten erst bei Vertragsabschluss. Leider wird zuviel Mißbrauch damit betrieben. Heutzutage.

Übrigens... witziges Paranoia-förderliches Anekdötchen... Kennst Du yahoo-mail? Greife ich gerne darauf zurück. Unter anderem, weil man Weg-werf-Adressen anlegen kann. Man hat dann eine Basis-Adresse, die man x-beliebig erweitern kann. Z.B. HelmasMailaccount-Vermieter@yahoo.de oder HelmasMailaccount-Bastelkram@yahoo.de. Die nutze ich, um meine Kern-Accounts zu schützen. Muss ich leider seit zweimaligem Seitenhack. Jedenfalls.... habe ich die diversen Adressen so angelegt, dass sie klar zuordbar einer Angelegenheit gelten.

Nun wohne ich hier jenseits von Gut und Böse und muss auf diverse Lieferservices zurückgreifen. Auf der Rechnung stand: per paypal bezahlt und meine email, über die ich bei besagtem und nur bei diesem Service angemeldet bin. Also in etwa: NanasImale-TanteEmmaAufVierRädernService@yahoo.de.... Und jetzt kommt der Clou... Am WE erhalte ich eine email - scheinbar von Paypal. Ich möge doch mal meine Daten bestätigen. Als Paypal Login angenommen wurde NanasImale-TanteEmmaAufVierRädernService@yahoo.de. War also eindeutiger Fall von Pishing = Passwort Fishing. Da die besagte email aber NUR für die Bestellung bei TanteEmmaAufVierRädern benutzt wird, ist der Kreis, dem dieser bestusste email überhaupt bekannt ist, an einer amputierten Hand ablesbar. Interessant, gelle?! Soviel dann hier aus Absurdistan.... Ich halte Eure Vorsicht keinstenfalls für paranoid, sondern geboten.

Unabhängig davon haben mich die horrenden Mieten von halbwegs vertretbarem Wohnraum vor diversen Jahren dazu bewogen, Haus und Land zu kaufen. Da bezahlt nicht wirklich mehr, hat aber wenigstens keine bekloppten Unter- und Obermieter. Und wenn.s einer ganz zu doof ist, könnte sie auch wieder verkaufen.

Denkt mal drüber nach... Irgendwie ist Miete-Zahlen doch Perlen vor die Säu geschmissen. Und ich freue mich RIESIG zu lesen, dass Du für die neue Wohnung DEIN Atelier kalkulierst.

Lieben Gruß,Nana

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe Nana, nee, yahoo-Mail kenne ich nicht - aber ich hab auch so ein Mailkonto mit ähnlichem Hintergrund, nur bei web.de. (Vermutlich keine bessere Wahl, aber nu ja.)
Deine Erfahrung mit dem Paypal-Konto - ich weiß nicht, ob man das tatsächlich auf einen Lieferanten schieben kann. Weil - Herr Blau bekam bislang auch schon zwei solcher Mails, dabei besitze ICH ein paypal Konto und ER nicht :)
Als lauterer Herr mit leicht frivolem... huch nee... paranoiden... NEIN Herrgott... muttersporzellankistchen-Hintergrund hatte er sich von seinem Postfach eines großen Anbieters, bei dem wir beide sind, getrennt, und sich eins zugelegt, für das er monatlich zahlt, aber das ihm versicherte: No Spam etc. Ist wohl rund ein Jahr lang auch so geglückt - aber die letzte paypal-Anfrage kam vor gut vier Wochen in eben dieses Hochsicherheitstrakt-Mailkonto. Tschja.
Mein offizielles Postfach filtert auch recht gut, finde ich. Dass die Texte mitgescannt werden á la "Hoppla - versende Deine Mail mal noch nicht - Du hast doch "anbei" geschrieben, könnte es sein, dass Du ne Anlage vergessen hast anzupappen?" habe ich zwar festgestellt (so wie man ja auch Werbung nach eigenem Browserverhalten platziert bekommt - und da sage noch mal einer, Cookies wären nur was zum Futtern!), aber was solls... Ich schreibe nix Dramatisches, Gefährliches, gebe keine Finanzauskünfte oder Intimitäten preis - von daher... Soll der Computer sich nen Ast lachen und seinen Cookie fressen - mir egal.

Was die Wohnung betrifft: Seit gestern (Cookie-Alarm? :D) werden wir im Gegensatz zu sonst regelrecht überschüttet mit Rückrufen bzw. Antwortmails - und nun selektiert Herr Blau. Was gestern Abend hier im Hause zum Sturm im Wasserglas führte. Leider keine Begeisterungsstürme.
Letztlich ist es gar keine Frage, dass wir 1700 bis 2000 oder gar mehr für eine Wohnung ausgeben würde. Das wäre wirklich bekloppt. Und auch angesichts der Stadt halte ich es für frech und unangemessen. Soooo toll sind die meisten Wohnungen nicht, dass man dafür so viel Geld bezahlen soll. Aber kaufen ist eben auch keine Option. Jedenfalls für mich nicht.
Herr Blau versprach mir, dass wir hier nicht begraben werden. Dass wir eines Tages ans Meer zurücksiedeln - wo auch immer dieses Meer dann ist. Insgeheim aber fürchte ich: Hat man ein Haus erst mal an der Backe, bleibt man auch da. Oder genauer gesagt: Haben WIR ein Haus an der Backe, bleiben WIR auch hier. Und nein, liebe Nana, das will ich nicht. Partout nicht. OK, ich hab ewig gebraucht, mich in L einzuleben und hier in M lebe ich gerade mal 1,5 Jahre (Grundgütiger - wo ist die Zeit geblieben??) - und eine Chance sollte ich der Stadt durchaus geben. Habe ich auch, finde ich. Hier begraben werden will ich trotzdem nicht. Heißt für mich: Niederlassen ja, aber nur für ein Weilchen. Widerhaken werden hier keine in Wand & Boden geschlagen.
Ja klar, man könnte zu gegebener Zeit verkaufen oder vermieten. Aber da wiederum bin ich nun der Freak: Ich fürchte den Moment, wo sich das Häusle nicht verkaufen lässt und wir stattdessen Mietnomaden einziehen lassen, weil wirs nicht besser wussten. Ein worst case Szenario, das zu mir eigentlich gar nicht passt. Sage ich nicht immer, ich wäre die geborene Optimistin? War ich vielleicht. Bin ich vielleicht auch noch ein bisschen. Aber inzwischen an so vielen Stellen verbrannt, dass ich Katzensch**e mittlerweile im Dunkeln riechen kann.

Und ja, ich wünsch mir soooo sehr mein Atelier!! Irgendwie bin ich doch langsam gespannt, wie das mal alles aussehen wird :)

Vibesbild hat gesagt…

Das kann ich allerbestens verstehen, was den Widerwillen bezüglich eines Hauskaufes anbelangt... Hätte man mir vor 10 Jahren gesagt, dass ich es fünf Jahre später tuen würde, hätte ich Vögel gezeigt. Aber dann kam da auf vollkommen skurilem Wege dieses Haus auf mich zu.. und es sah so wundervoll verwunschen aus.. mit seinem üppigen und verwilderten Obstgarten, da wusste ich, dass es so sein sollte.

Wobei ich das Gerne unter den Arm nähme und ein anderes Plätzchen auf unserer schönen Erde fände. Ich bin hier aber auch wirklich in einem Tal dumpfester Finsternis (jahrezehntelanger Inzest in Kombi mit Mangelernährung. Mutmaße ich) gelandet. Na, kann ja nur besser werden und ich liebe das Häuschen samt Garten sehr. NIchtsdestotrotz, langer Rede gewohnt mangelnder Sinn: ick vasteh Dir!

Und mit dem Atelier... ist der Anfang gemacht: denn Du beginnst es "für Dich einzufordern". War hier ja ähnlich. Wir haben Ausbaureserve ohne Ende (alter Stall, Heuboden), aber ich kam hier nicht zur Ruhe (Pubertier)... und aus dem Nichts war dann das Atelier da... nur gerade mal 200 Meter Luftlinie. Gegenüber. Vom See. Ich bin davon überzeugt, dass es bei Dir ähnlich laufen wird. Ich freu mich ganz arg mit Dir!

Und Mailaccounts.. hör mir uff. Diese Bekloppten haben doch zweimal die Vibesbild gehackt. Danach habe ich - mit Sicherheits-Super-Fachmann-Fuzzi - aufgerüstet. Rums, haben die sich in einen der unzähligen yahoo-Accounts eingehackt, um darüber die Zugänge zur Webseite zu erhalten (Passwort senden). Jetzt arbeite ich mit einer doppelt-gemoppelten Identifikationsmethode. Da kommste nur noch mit Handy und Scanner -Identifikation rein. Ätzend. Nervt mich total, ist aber so. Ansonsten ist mir wurscht, wer alles in meinen Mails rumwühlt. Ich schreibe nämlich keine. Tobe mich ja beim Kommentieren aus. ;)

Ich finde das ganz fürchterlich, dass es so gestörte und bekloppte Menschen gibt. Ernsthaft. Wie kann man nur derart destruktiv und bescheuert sein? Mich ärgert es halt, dass ich denen ungewollt soviel Energie widmen muss... aber egal.

Na, dann drücke ich mal weiter die Däumchen für den schönen, großen, lichtdurchfluteten Wohnraum. Plus Atelier! ;)

Matilda hat gesagt…

Ich lebe zwischen München und Garmisch. Selbst hier explodieren die Mietpreise, da es eben nicht weit ist bis München. Durchschnittlich zahlt man hier inzwischen 9 - 15€/qm Kaltmiete. Und das in einer Kleinstadt. Besichtigungen finden gerne mal in Massenterminen statt, wo bis zu 20 Personen durchgeschleust werden und man nur noch seine Papiere abgeben darf hinterher.

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe Nana, ja das Atelier wünsche ich mir unbedingt - und wenn es auf dem Dachboden ist. Mir völlig wurscht, Hauptsache, ich habe es.

Liebe Matilda, ich habe mir übrigens Deinen Kommentar von vor gut 2 Jahren aufgehoben - weißt Du noch, welchen ich meine? Vergessen habe ich das nicht - auch wenn (Asche auf mein Haupt!!) inzwischen schon wieder so viel Zeit vergangen ist.
Was die Mieten betrifft: Manchmal befürchte ich, dass ich mich auch hier geschlagen geben muss. Dass wir nicht in der Stadt wohnen bleiben (können), wenn wir uns ein bisschen mehr (bezahlbaren!) Platz wünschen und ich mir wenigstens ein kleines Atelier, wo ich mich und meine Farben und überhaupt das Malzeug ausbreiten kann, ohne es abends wieder einräumen zu müssen, damit sich niemand dran stört oder über etwas stürzt. Gestern Abend ergatterte Herr Blau eine Wohnung ziemlich weit weg von M (verhältnismäßig gesehen). Das Foto mit einem Blick aus dem Dachfenster über die Stadt, das er mir schickte, erinnerte mich sofort und spontan an einen schwarz-weiß-Film von einer kleinen Stadt am Meer. Er fragte mich, ob er da heute mal anrufen solle und ich sagte: "Du bist es, der jeden Tag pendeln muss."
Das wäre dann mein nächster Schritt in etwas, das ich eigentlich nie wollte und immer ablehnte - und mich nun frage, ob es angesichts der Preise und auch sonstiger Entwicklungen nicht doch die richtige Entscheidung wäre, dorthin zu gehen.

Nana vom See hat gesagt…

Liebe Helma, das neue Foto mit Sonnenbrille ist der absolute Burner. Gefällt mir mega!

Was mir auffällt, dass Du auch recht jung ausschaust, obwohl Du sicherlich auch in den 40igern bist? Geht mir nämlich ähnlich. Und während sich andere drum kloppen und alles dafür tuen, jung auszusehen, finde ich es oft genug von Nachteil. Kennst Du das auch so blöde Sprüche diesbezüglich?

Liebe Grüße an die Süße und ein zauberhaftes We gewünscht!

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe Nana - hui, jetzt machste mich aber verlegen :) Danke :)
Blöde Sprüche eigentlich nicht. Ich war 22 oder 23, mit meinem Sohn auf dem Arm und dem Ehering am Finger - und man wollte mir trotzdem keinen Alkohol verkaufen ;) Die Dame vom Supermarkt entschuldigte sich tausendmal, aber "ich bekomme Ärger, wenn..." und ich hatte eben meinen Ausweis nicht dabei.
Als ich Mitte 30 und auf Singleportalen unterwegs war, bekam ich oft zu hören: "Du verarscht mich, du bist nie 34 - 35- 36 -37, du bist doch höchstens Ende 20" und ich sagte immer: "Verarschen tu ich dich erst, wenn ich sage, ich bin 37 und in Wirklichkeit 47 :)"
Wobei es Tage gibt, da fühle ich mich wie 100 und seh dann auch so aus ;) Momentan aber schlafe ich wieder etwas besser, schlafe auch mehr und genieße etwas mehr Ruhe um mich rum - dann gehts auch wieder. Ebenso stelle ich mir auch nicht die Frage, ob ich "in DEM Alter" noch dies und das anziehen darf oder nicht. Ich bin sicherlich nicht ausgeflippt oder "bemüht jugendlich" angezogen, aber eben auch nicht züchtig-matronenhaft. Im Herzen bin ich irgendwie immer noch 33/34 ;)
Ich bin übrigens "ziemlich gut in den 40ern" - und bekomme schon manchmal bisschen Schnappatmung, wenn ich an die nächste Geburtstagszahl denke. Wo ich mich dann frage: Welches Schwein hat an der Uhr gedreht? ;)