Dienstag, 27. Dezember 2016

"Intelligenz ist chaotisch"



Ich habe mich beim Lesen dieses Artikels köstlich amüsiert!
Kurz gefasst ließe es sich also so sagen: "Die Chaoten, die gerne fluchen und nachts nicht in den Schlaf finden, die überall alles rumliegen lassen haben und deren Freunde an einer Hand abzählbar sind, das sind die eigentlich Intelligenten."

Ein wenig fühle ich mich an die E- und Gasherd-Geschichte erinnert, nach der ich zweifelsfrei befand: "Ich bin ein Kombigerät!"
Denn auch jetzt fühl ich mich irgendwie komplett dazwischen:
Die jeweiligen länger andauernden Phasen der durchwachten Nächte oder die des Murmeltierverhaltens wechseln zuverlässig einander ab. Ebenso wie die Phasen des absoluten Chaotentums (wo liegt was und wieso liegt das alles rum? Das aber fragt meist Herr Blau!) und der dann wiederum schon wieder fast peniblen Anwandlungen, in der mit der Zahnbürste Fugen ausgeschrubbt werden und der ganze Nippes von Herrn Blau nach und nach unauffällig in die große Truhe abwandert, weil es mich nervös macht, wenn Regale und Kommoden zugestellt werden.
Noch am Samstag wunderte ich mich latent über das Rowdyverhalten meiner Mama im Straßenverkehr und während ich mich gleich heute darüber wunderte, über welch zweifelhaften Wortschatz auch ich tatsächlich verfügen kann, lachten die Söhne: "Du bist genauso wie Oma!"
Ich kenne vielleicht recht viele Leute, aber befreundet bin ich tatsächlich nur mit ganz wenigen. Dazu reicht tatsächlich eine Hand.
Also ließe sich vermuten, dass mein eigener IQ im guten Mittelfeld liegen wird. Reicht vielleicht auch. Der EQ reißts wieder raus ;)

Danke, Hessen, für diesen äußert amüsanten Artikel. Mir ist natürlich klar, dass Du dabei vor allem an Dich selbst gedacht hast. Sind wir Chaoten also auch noch Egomanen, aber nu ja, es hätte uns ja auch schlimmer treffen können! ;)

Kommentare:

Goldi hat gesagt…

♥ egal ob chaotisch, egomanisch, geordnet, sozialdingsbums oder oder oder, ich mag Dich so wie Du schreibst und redest :-* also wahrscheinlich so wie Du bist;)

ganga hat gesagt…

Ein interessanter Artikel. Da finde ich mich doch auch wieder. Einmal alles sauber in der Wohnung, wie geleckt und dann wieder mildes Chaos oder schmutziges Geschirr vom Vortag. Fluchen tue ich auch gerne und ich weiß, dass mein Wortschatz nicht begrenzt ist, es ist aber herrlich alles rauszulassen und dafür ist Fluchen einfach eine wunderbare Methode.
Soziale Kontakte, tja sind doch wichtig, denn wenn du alleine in deiner Wohnung sitzt wird's auch nicht leichter.
Es ist halt alles ein Auf und Ab.

Und ich finde, es macht sympathisch, wenn man nicht perfekt ist.

Liebe Grüße
Ganga