"Seit wann hörst du solche Musik?" fragte der Mann verwundert. Ich legte den Kopf zurück und ließ meinen Blick auf ihm ruhen.
"Immer dann, wenn sie etwas in mir auslöst. Wenn sie etwas in mir berührt und mir Bilder in meinen Kopf zaubert."
Und dann schloss ich meine Augen.
Ich konnte es beinah sofort vor mir sehen...
...dieses Zimmer hoch über der Stadt, Paris vielleicht oder doch ganz woanders, mit den schmalen hohen Fenstern und dem kleinen Austritt davor. Die Morgensonne, die ins Zimmer scheint, durch die geöffneten Flügeltüren hindurch, an die ich gelehnt sitze, die Beine verschränkt, in den Händen die große Tasse Kaffee und mit viel Milch, so wie ich es liebe. Du würdest mir gegenüber sitzen, wir würden die Augen geschlossen haben, das Gesicht der Sonne zugewandt haben. Vielleicht würden wir miteinander sprechen, vielleicht auch nur den Augenblick genießen. Die Ruhe in unserem Kopf, in unserer Seele.
Es ist faszinierend, was Musik auszulösen vermag.
Was streichelzarte Klavierklänge auszulösen vermögen.
..war ich fertig mit Ordnung machen, der Mann war fertig mit Telefonieren - und dann habe ich ihn zum Tanzen aufgefordert. In unserer kleinen Hütte. Wie die Irren. Herrlich.
Der Mann und ich haben in der aktuellen Situation beschlossen, unseren Wocheinkauf auf freitags morgens Punkt 7 zu verlegen. Damit sind wir sicher, dass sich die Leute nicht gegenseitig auf die Zehen treten (dagegen ist er ganzjährig allergisch, nicht nur in Zeiten etwaiger Infektionen), aber wir sind auch sicher darin, nicht anstehen zu müssen, ehe man den Markt überhaupt erst betreten darf.
Ich Naivling nahm ja auch an, die Hysterie würde sich nach der ersten Aufregung nun ein wenig legen - aber ach. Gefühlt jeder Zweite begegnete mir heute mit dieser albernen Maske und Handschuhen.
Versteht mich nicht falsch: Es gibt Menschen, die sich ernsthaft vor einer Ansteckung schützen, aber ja trotzdem auch für sich einkaufen müssen. Und sicherlich sieht man diese Notwendigkeit auch nicht jedem an.
Aber wenn die Kassiererin beispielsweise, bestückt mit Mundschutz und Handschuhen, nach der Wasserflasche greift, diese wiederholt mit ihren Handschuhen öffnet (nachdem sie fortlaufend Zeug anfasst, das ja potentielle Virenträger berührt haben) und schließt und über den Mund fährt - sorry. Dann brauchts auch keine Handschuhe. Das Zauberwort ist und bleibt: Hygiene.
Wir haben übrigens jetzt wieder die gute alte Handseife im Bad, denn das Regal mit der Flüssigseife ist nach wie vor leergefegt und in der Babyabteilung bediene ich mich nicht.
In unserem Unternehmen - und damit zählen wir wohl zu den wenigen derzeit - ist aktuell weder Kurzarbeit angemeldet noch kann ein Großteil der Angestellten im Home Office arbeiten. Also haben wir vergangene Woche eine Arbeitsbescheinigung für jeden Mitarbeiter erstellt und herausgegeben, damit jeder ungestraft in die Firma kommen darf.
Meine Arbeitsbescheinigung kam heute mit der Post. Ich hatte sie mir vorsorglich schicken lassen, weil noch nicht feststand, ob ich nun kommende Woche nach L tingele oder doch erst nach Ostern.
Und schon, als ich zur Lieblingskollegin sagte "Schick mir meins mal mit der Post, dann bin ich zumindest auf der sicheren Seite, wenn sich der Plan ändert", da wusste ich, sie wird irgendwas dazutun. Als der Mann mir vorhin den Umschlag gab, grinste ich schon - und als ich ihn öffnete, amüsierte ich mich.
Sie hingegen hat mir vor Lachen ins Ohr gekreischt, als ich ihr prompt über whatsapp meine Antwort schickte und hinzufügte: "Guckste mal, ich kann wirklich zaubern - Fimffalabim!"
Ich wusste doch immer, dass ich mit meinen Händen Großes erschaffen kann ;)
Als ich dieses wundervolle Gedicht heute Abend eher zufällig in einem Kommentarfeld fand, da musste ich es einfach mit mir mitnehmen - damit ich es nicht wieder vergessen würde.
Und ich fühlte sie, die unfassbare Sehnsucht nach Frühling, nach Meer, nach Kleidchen, nach Möwengeschrei, nach Wellen mit Schaumkronen, nach nackten Füßen im Sand, nach Muscheln sammeln, nach frischgebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee dazu, während der Blick über den Horizont schweift und alle meine Gedanken sich verlieren in dieser unendlichen Weite..
..als ich dieses Gedicht las, hatte ich spontan irrsinnig viele Bilder in meinem Kopf. Und das richtig Schöne ist, dass wir schon bald ein paar davon umsetzen können.. Und unmittelbar danach gleich noch einmal. Und wenn der Mann dann in die Berge verreist, werde ich.. mir das Ganze noch einmal gönnen. Wohin genau, das suche ich mir noch aus.
Sicherlich spricht die Kaleko nicht von Reisen, nach denen man wiederkommt. Aber ich.. war schon immer ein Zugvogel. Vermutlich kann ich gar nicht (mehr) für immer irgendwo verweilen. Irgendwohin zieht es mich immer, mal nach da, mal nach dort. Irgendwie wärs auch geil, wenn man immer mal irgendwo leben könnte, so lange wie man mag. Wo es einem gefällt. Und wenn man genug hat, zieht man weiter..
Für genau jetzt wäre das nicht möglich. Behutsam verpack ich mein kleines Ideal. Einmal aber sollte ich...
Als der Mann Anfang der letzten Woche abends zum Sport ging und ich den Abend zunächst für mich allein hatte, da entzündete ich ein paar Kerzen, schob die Kopfhörer über die Ohren und dann tanzte ich wie selbstvergessen in unserer kleinen Wohnung.. Barfuß auf dem Holzfußboden, nur in Strumpfhosen und einem Strickpullover.. Ich war derart in mich selbst versunken, dass ich den Mann erst in einer Drehung, bei der ich die Augen öffnete, in der Tür stehen sah. Seinen Blick vergesse ich einfach nicht.. So überrascht und gleichzeitig so.. voller Liebe.
"Und du sagst immer, du kannst nicht tanzen", sagte er dann und ich lächelte verlegen: "Kann ich ja auch nicht. Nicht, wenn mir jemand zusieht."
Aber eigentlich.. ist es ganz einfach.. Man muss nur die Augen schließen und alles andere ausblenden..
Quelle: Facebook-Fund ...übrigens... so beim Betrachten der Liste.. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt, oder?
Alles andere ausblenden - das ist etwas, das ich dieser Tage öfter versuche und was mir im Großen & Ganzen auch ganz gut gelingt. All diese ganze Berichterstattung über das Corona-Virus, ich kann sie nicht mehr hören. Mag sein, dass die Ansteckungsmöglichkeit um einiges höher als bei einem normalen Grippe-Virus ist - Fakt ist aber auch: Da wird eine völlig unangemessene Panikmache betrieben. Heute in den Nachrichten: Etwa 170 gemeldete Fälle in Deutschland. 170. Von schätzungsweise 80 Millionen Menschen, die hier leben. Also ehrlich, Leute, lasst die Kirche im Dorf. Was ich durchaus nachvollziehen kann: eine Informationspflicht - gerade für alte Menschen, für Menschen mit vermindertem Immunsystem und für Menschen mit schweren bzw. unheilbaren Erkrankungen. Dass die besondere Vorsicht anwenden sollten und dazu um Infektionsquellen wissen sollten - bitte sehr. Aber das müssen sie auch bei jeder Art von möglichen Infektionen.
Was derzeit jedoch in Deutschland abgeht, kann ich so überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Ausverkaufte Mundschutztücher, ausverkaufte Desinfektionsmittel, eine steigende Diebstahlrate selbst an Supermarktkassen, von denen Desinfektionssprays geklaut werden. Oder Hysteriker in der Apotheke laut werden: "Was mache ich denn jetzt ohne Desinfektionsspray?" Wie wärs mal mit Hände waschen, ganz normal mit Seife - und regelmäßig??
Als ich am Donnerstag in L ankam und mir aus dem nächstgelegenen Einkaufsmarkt Kaffee, Milch und ein bisschen Obst einkaufte, stellte ich mit Freude fest, dass hier ganz offensichtlich noch ganz normale Leute wohnen. Ich bekam alles, was ich wollte, nix war ausverkauft - und mein (latent provokantes) Husten interessierte keine Sau. So muss das, Leute. Es gibt sie nämlich immer noch, die ganz stinknormale Erkältung.
Auch mit meiner Freundin hätte ich mich beinah noch gestritten. Ich hab ihr schon öfter (zugegeben: diplomatisch) zu verstehen gegeben, dass ich ihre Warnungen über weltliche Katastrophen, extreme Staus, extreme Wetterlagen etc. nicht haben und nicht lesen möchte, erst recht dann nicht, wenn mir eine Reise bevorsteht. Zum einen bin ich groß, ich kann mich selber informieren, wenn ich das möchte. Zum anderen helfen mir die Ankündigungen von Supermega-Staus nicht, wenn ich trotzdem verreisen muss. Es macht mich nur unruhig und ggf. schlaflos. (Vor allem ganz umsonst, denn die Fahrt ging trotz Ferienbeginn super entspannt.)
Als ich ihr das vorletzte Woche schrieb, sie möge das doch jetzt bitte endlich lassen, da meinte sie, es sei doch jedem selbst überlassen. Ja freilich! Ich habe ja aber diese Wahl gar nicht, wenn ich mit allen möglichen Katastrophenmeldungen konfrontiert werde. Zwar hab ich die letzten immer ungelesen gelöscht (sorry), aber dann dachte ich: "Jetzt sags ihr nochmal."
"Okay, ich schreib dir nichts mehr", war ihre Antwort und ich schickte zur Antwort ein paar Smileys in der Hoffnung, sie möge auch weiterhin noch mit mir sprechen ;)
Manchmal frage ich mich trotzdem... Wann hat das eigentlich begonnen, dass die Menschen allgemein so hysterisch, so panisch, auch so aggressiv geworden sind? Was ist los mit uns? Wieso nehmen wir alles so bierernst, warum darf man über die einen oder anderen Witze nicht mehr lachen und wieso ist es jetzt verpönt, Zigeunerschnitzel zu sagen? Wo ist die Leichtigkeit geblieben und warum geht uns die immer mehr ab? Weil wir heute einen ultra leichten Zugang zu allen möglichen Medien haben? Weil wir alles googeln und lesen können? Weil sich Meldungen, egal ob wahr oder Fake, heute extrem schnell verteilen und aufgegriffen werden können?
Daran musste ich vor zwei Tagen denken, als ein Freund von mir eine Statusmeldung teilte, bei der sich mir die Fußnägel aufzurollen drohten. Du schreibst in Deinen Status, dass Facebook Deine Fotos nicht benutzen darf - teile schnell, denn ab morgen haben sie sonst das Recht dazu. Da muss man doch schon anhand der Wortwahl am Wahrheitsgehalt zweifeln? Und überhaupt - eine Statusmeldung als Widerspruch?? Ein Klick genügte, um ihm aufzuzeigen, dass er da einem Kettenbrief aufgesessen war. Wie sich rausstellte, hat er es geteilt, ohne es zu hinterfragen - und hat drüber gelacht.
Aber wenn ich mir so überlege, was er sonst so oder überhaupt die Leute teilen (mal die Witze-Bildchen und Anekdötchen ausgenommen) - wie wenig hinterfragt wird, gerade auch hinsichtlich der Migranten- und Politikfrage, ey da könntsch...
Es gab mal eine Zeit, da habe ich mir die Mühe gemacht, Artikel zu lesen - und Hintergründe zu recherchieren. Stimmt das, was ich da gelesen hatte?
Aber irgendwann habe ich damit aufgehört. Weil ich spürte, dass es mich langsam irgendwie.. "vergiftete". Es tat mir nicht gut. Vor ein paar Jahren habe ich mich dann für einige Wochen oder gar Monate von zum Beispiel Facebook zurückgezogen. Das mache ich heute nicht mehr - aber ich wäge ziemlich genau ab, was ich lesen möchte und was eben nicht.
Stattdessen höre ich wieder viel mehr Musik, ich hab wieder zu malen begonnen, ich tanze wieder öfter und sowieso singe ich bei jeder Gelegenheit. Im Auto, in der Küche - und oft tanze ich dazu mit weichen wiegenden Bewegungen - und fühle mich pudelwohl.
Ich weiß, dass man nicht alles ausblenden kann und sicherlich auch nicht soll. Dann würde ich eines Tages völlig weltfremd, auch wenn ich jetzt manchmal schon denke, dass ich schon ein bisschen realitätsfremd sei. Nur weil ich Negativmeldungen ausblende, heißt es nicht, dass es nur Gutes in der Welt gibt. Trotzdem habe ich festgestellt, dass es auch nicht schadet, sich ab und an auf seine eigene kleine Insel in seinem Kopf zurückziehen zu können. Sich gedanklich aus seinem Glas all die wundervollen Momente herauszuholen und ganz bewusst zu betrachten. So wie den Abend letzte Woche, als der Mann so in der Tür stand und mir offensichtlich schon eine Weile beim Tanzen zugesehen hatte, ehe ich ihn bemerkte. Dieses wunderbare Gefühl hat mich wirklich einige Tage lang.. "getragen".. Denn das Leben ist für die Meisten von uns immer noch ein gutes, ein schönes. Oder hat zumindest gute und schöne Augenblicke und ich finde, wir sollten den Fokus wieder viel öfter auf genau das richten. Denn wie Du lebst, entscheiden nicht nur andere. Das entscheiden zuallererst wir selbst.
Es mag ja stilistisch und poetisch nicht die große Kunst der Musik sein, jedoch.. Es ist ein Sound, der meine Sinne und mich in Bewegung bringt.. Und wo ich gerade eben noch im ersten kurzen Frühlingskleidchen dieses Jahres in der Küche stand und Gemüse schnitt, verblasst das Gemüsemesser in der Hand und wird zu einem Glas Weißwein, das ich vorsichtig durch die Menge balanciere und an dem ich ab und an nippe.. Wird das bodentiefe Regal mit all den Tellern, Tassen und Schalen hinter mir zu einer tanzenden Menge im Halbdunkel eines Gewölbes, erfüllt von Musik, Stimmen, Lachen - und Blicken, die ich im Vorbeigehen wahrnehme und in die ich zurücklächle.. Wird das Sommerkleidchen zur engen schwarzen Hose, werden die nackten Füße mit einem Mal von den hohen schwarzen Lackpumps getragen.. Öffnet sich der lose Haarknoten und senkt sich das wieder länger werdende Haar über die dunkel getuschten Augen und den großen roten Mund..
Mich in die Menge mischen, wie hineingefallen in eine Welt, in der ich so lange nicht mehr gewesen war.. Die Atmosphäre atmen, schmecken, in mich aufnehmen.. Mitnehmen, was die Musik mit mir macht, mich mit ihr zu bewegen, sanfte, weiche, wie verträumte Bewegungen, nur um irgendwann genauso lautlos wieder fortzugehen, wie ich gekommen bin.. Und niemand erinnert, dass ich überhaupt je dagewesen war..
Eine dieser schier endlosen Bahnfahrten. Eine von diesen zahllosen Reisen, bei denen man aufeinander wartet, sich aufeinander freut, die letzten Stunden sich zu Ewigkeiten dehnen und die wenige Zeit zwischen Ankunft und wieder Abreise so schnell vorübergehen, gleich einem Flügelschlag.. Hier auf dem Bahnsteig sitzen und warten. Eine Stunde zu früh und die unsinnige, aber dennoch Hoffnung, der Zug käme vielleicht eher, vielleicht nur dieses eine Mal.. Über das Warten aufeinander könnten wir vermutlich ein Buch schreiben. Die Gedanken, die Empfindungen des anderen lesen, sehen.. Woran er wohl denkt, wenn er wartet? Ob er auch manchmal denkt "Was tun wir hier?"
Ich erinner mich an jene Nacht mit der einstündigen Verspätung der Bahn. Weil die sowieso nie niemals zu früh kommt.. Ich dachte nichts, ich fror. Und wie dankbar war ich über das Geldstück in der Manteltasche, das mir einen kleinen Kaffee am Automaten erlaubte..
***
Ausgelassen wie Kinder, die wir zuweilen sein können, bewarfen wir uns mit dem Meeresboden oder auch Seetang, sprangen ausgelassen im Wasser herum, umschlangen uns, nur um uns wieder voneinander zu lösen und in die Wellen zu werfen, zurück in das Meer, von dem ich manchmal vergesse, wie salzig es schmeckt und wie wundervoll es auf der Haut prickelt.. Wie herrlich die Schaumkronen die nackte Haut einfangen, umspielen und uns mit sich reißen...
***
Auf diesem Rad, einem Holländerrad, fuhr ich mit dem Stolz eines Mädchens wie aus einer anderen Zeit.. in einem hellen gestärkten Baumwollrock und einer geblümten Bluse, das Haar zu einem Knoten gewunden, aus dem sich vorwitzige Strähnen lösen, die ich lachend hinter das Ohr streiche, während ich das Rad mit einer Hand über den Deich schlenkere.. Den Blick zurückwerfe auf den Mann hinter mir, die Hosenträger über dem weißen Hemd, das lose über dem Bund flattert.. Und so radelten wir am Meer entlang, oben auf dem Deich, immer dem Leuchtturm entgegen, nur um dort abzusteigen und uns in den warmen Sand zu legen.. So lagen wir, ermattet, ermüdet, mit dem salzigen Geschmack des Meeres auf der Zunge, dem Sand in den Haaren unter dem rosafarbenen Tuch, die Gedanken trieben gemächlich dahin, ließen sich tragen vom auflandigen Wind, der das Murmeln der Wellen zu uns trug.. Der Tag trieb dahin.. auf wundervolle Weise angefüllt mit den Gedanken und Empfindungen, die uns überkamen beim Anblick, beim Entdecken dieses herrlichen Fleckens Erde, den Einheimischen mit ihrem breiten, ruhigen Dialekt und ihren kleinen Häuschen unter den reetgedeckten Dächern und ihren zuweilen wie verwunschen anmutenden Gärten voller wild wachsender Lupinen, dem Mohn und all den Beerensträuchern, deren Früchte bereits den vollmundigen Geschmack des Sommers entwickelt hatten..
***
Als wir durch die niedrige Tür des Hauses traten, da atmete ich den Geruch dieses alten Hauses, dieser unverwechselbare Geruch nach frischen Leinen, grünen Äpfeln und Holz. Die Tür zum Zimmer lehnte nur an und noch ehe die Sinne das Zimmer erfassen können, so atmete ich diesen Raum als einen Ort der Schöpfung.. Ein kleines Zimmer, viel Licht, viel Holz und diese Regalreihen voller Bücher und Schallplatten, die geleerte Weinkaraffe und die fast vollständig heruntergebrannten Kerzen.. Und da sah ich mich.. Ich sah mich dort beim Lesen, beim Schreiben, beim Malen, in der Hand zuweilen ein Glas Weißweinschorle, der Blick in den wundervollen Garten.. Und dann sah ich zu dem Mann an meiner Seite hinauf: Teile dieses Leben mit mir.. teile diesen Traum mit mir..
Und in den Augen des Mannes meinte ich einen Glanz zu sehen, der dem meiner eigenen Sehnsucht so ähnlich schien..
...wieder zum Leben erweckt?
Die Mucke im Stil der 80er. Hach ja, waren das noch Zeiten. Nicht alle schön - aber im Vergleich zu heute einfach.. so herrlich unbeschwert.. Wenn ich Musik wie diese höre, sehe ich mich wieder mit 15, 16, wie ich vor dem Spiegel stand, den letzten Lidstrich zog, das Haar zurechtzupfte und natürlich nichts zu Abend gegessen hatte, damit der Bauch flach blieb ;) Und dass das im Großen & Ganzen zu der Zeit meine einzige "Sorge" war.
Ich hab soooooo Lust, das alles wieder viel öfter zu machen. So wie ich schon vergangenen Samstag einen ersten Vorgeschmack bekam - wenngleich ich mich für den Anlass selbst dann doch noch irgendwie zu jung fühlte ;) Ich meine.. Gala-Abend sagt ja auch alles, oder? Das klingt nicht nur nach 60+, das war es überwiegend auch - aber es war ein schöner Abend, und nur das zählt.
Ich hatte übrigens eine Weinschorle bestellt. Weil ich dachte: "Kannst jetzt hier nicht schon wieder mit Käffchen anfangen - das ist ein Ausgeh-Abend!"
Als das Glas kam, schaute ich dann aber doch etwas irritiert: "Ich hatte aber keine Holundersaftschorle bestellt, oder?"
"Nein. Eine Weinschorle. Das ist eine Weinschorle. Die gibt es so bei uns."
...gefreut und genervt?
Meine Familie wiederzusehen. Brüder, deren Familien, Eltern, meine Söhne... Dafür habe ich gerne eine rund eintausenddreihundert-Kilometer-Tour in Kauf genommen - auch wenn ich dank dessen einige Abende lang danach derart müde war, dass ich einschlief, kaum dass mein Kopf auf auch nur irgendeine Unterlage gebettet wurde.
Und irgendwie finde ich auch cool, dass ich mit meinem A1- Black Beauty - trotzdem er der kleinste seiner Klasse ist - auf dem Highway ganz anders respektiert werde als zuvor mit anderen Kleinwagen. Wenn sogar mal BMW oder Mercedes für mich Platz machen... Doch, cooles Gefühl ;)
Nach diesem Ritt jedenfalls saß ich zwei Tage später ziemlich ruhig bei einem Neurologen, der mir schon am liebsten eine gewisse Antriebslosigkeit attestiert hätte.
Ich war einfach nur müde, du Hirni. Hättst mich ja mal fragen können, was ich so die letzten Tage gemacht hatte. Als ich beide Hände auf die Beine schlug und sagte: "Okay, wissen Sie, ich wollte eigentlich gar nicht herkommen. Aber die Heilpraktikerin war so überzeugt von Ihnen und hat mir das mehrfach so ans Herz gelegt, unbedingt hierher zu kommen, dass ich mich überreden ließ."
Statt Psycho- hat er mir daraufhin eine Physiotherapie verschrieben und gesagt, dass wir uns gleich im Juli wiedersehen (nicht wie alle anderen erst im September).
Zwar wird Herr Blau wieder schimpfen und sagen "Ja ja, du weißt natürlich wieder alles" - aber ich sags Euch trotzdem: Ich weiß schon jetzt, dass es schade ist um Zeit und Aufwand.
Aber die Physio nehme ich trotzdem. Schaden kanns nicht, erste Termine sind bereits fest ausgemacht.
...erleichtert?
Dass die Blutwerte von Sohn I zwar in mancherlei Hinsicht alarmierend, aber insoweit erstmal nicht dramatisch, weil ursächlich behandelbar sind. Unverständlich bleibt dennoch nach wie vor für mich, dass der Hausarzt trotz deutlicher Anzeichen keine Veranlassung zu Aktionen sah, nicht mal zu einem Blutbild. Also habe ich den Jungen mit zu meiner HP "verschleppt"; zahlen wir die Labor- und Medikamentenkosten eben selbst. Hauptsache, es geht ihm besser und es geht voran.
...geärgert?
Als ich mir im Januar nach dem ungewollten Badewannentrip ein neues iPhone erwerben musste, wählte ich unwissenderweise eines aus, das über keinen AUX-Eingang mehr verfügt. Es gibt nur noch diesen einen Lightning-Anschluss, über den man nun alles erledigen muss: Musik hören und Laden. Musik hören allerdings mit nem Extra-Adapter (was diese Erfindung soll, erschließt sich mir echt nicht. Kabel sind Sollbruchstellen, das weiß ja nun auch jeder.). Blöd nur, wenn man hunderte Kilometer unterwegs sein will und dann beides braucht - Musik UND Laden. Der normale Extra-Adapter kostet irgendwas zwischen 10 und 12 Euro, wenns ein Original Bauteil sein soll. Und da ich mir natürlich dachte, dass es auch einen Kombi-Anschluss geben muss (auch wenn der Mann sagte "ne, gibts nicht" - doch, gibts), ergoogelte ich mir den, war aber auch nicht bereit, 45 bis 52 Euro dafür auszugeben. Für ein kleines Kabel?? Haben die noch alle Latten am Zaun?
Also erwarb ich mir ein no name nachgebautes Teil - für 12 Euro.
Was soll ich sagen... Wer billig kauft, kauft an dieser Stelle tatsächlich zweimal. Was für ein Schrott!
Wenn man innerhalb von 10 min viermal gemeldet bekommt, dass das "iPhone das Zubehör nicht erkennen kann" und deshalb die Musikwiedergabe unterbricht, dann... kann auch ich schon mal einem wütenden Schrei-Anfall unterliegen ;)
...erinnert?
Dieses Bild fand ich bei der Suche innerhalb meines Blogs wieder, aus einem Eintrag aus 2014. Und mir fiel wieder ein, was ich mir schon vor Jahren zurechtgelegt hatte..
GO WHERE THE LOVE IS!
Nichts anderes habe ich in den letzten Jahren gemacht, und ich kann nur sagen.. Es war die beste Reise meines Lebens. Die nachhaltigste. Und damit meine ich mal nicht nur die Liebe zu einem Mann.
...erstaunt?
Dass ich wieder auf Absatzschuhen laufen kann, die mit rund zehn Zentimetern für meine Verhältnisse auch wirklich ziemlich hoch sind, hat mich zwar auch erstaunt - mehr noch aber, wie schmal die ganze Silhouette dadurch wird. Für die, die das Kasper-Video, das Herr Blau am Gala-Abend noch vor Beginn der Veranstaltung von mir aufnahm, auf FB gesehen haben: Sooo zart bin ich in Wirklichkeit nicht, echt nicht. Aber: Ich sollte öfter hohe Schuhe tragen *harhar*
...gewundert?
Wie ich drauf gekommen bin, weiß ich gar nicht - aber als ich heute Nachmittag nach einer etwas nervigen Tour von M nach L kam und dort den Supermarkt um die Ecke besuchte, da habe ich mal mitgezählt: Fünfmal habe ich mit meinem Einkaufswagen Menschen Platz gemacht, sie in ihrer Hast an mir vorbeigehen lassen. Sie angelächelt und "Bitte schön" gesagt. Nicht ein einziger hat "Danke" gesagt. Dieses Völkchen hier genießt eigentlich nicht den Ruf, unhöflich, unfreundlich oder so zu sein, eher im Gegenteil. Vielleicht wars ihnen aber auch zu heiß? Immerhin zeigte die Uhr 35 Grad, da kann man auch schon mal maulfaul werden. Kennen wir im Norden ja auch, selbst im Winter ;)
Wirklich, wirklich gelacht habe ich aber, als am anderen Ende des menschenleeren Ganges eine Oma erschien, die sich zu Obst und Gemüse im Glas drehte und derart einen fahren ließ, dass ich erst glaubte, ihre Hose habe einen gewaltigen Riss bekommen. So schnell wie sie kam, huschte sie dann auch wieder weg zu ihrem Einkaufskorb, während ich am oberen Ende wartete ob der Ahnung, dass der Furz womöglich nicht so schnell wie sie ums Eck biegen würde.
Tja, ihr Gurken und Tomaten im Glas, schon mein Opa pflegte immer zu sagen: "Der Anschiss lauert überall!"
Es gibt so einige Songs, die mir vor allem deshalb gefallen, weil ich sie mit etwas Bestimmtem verbinde.
Diesen hier werde ich von nun an und für immer mit einem kuschligen Abend auf dem Sofa verbinden, der Mann und ich hören die Musikdatenbank rauf und runter und singen bei allen möglichen Songs mit. Freuen uns, wie textsicher wir zuweilen sind - und das bei Songs, die wir seit über dreißig Jahren kennen. Es ist herrlich! Es! Ist! Geil!
Selbst Uraltsongs aus der DDR kramen wir raus. Musik, die ich früher so gar nicht mochte, die ich - das hätte ich schwören können - niemals nicht gehört habe.
"Dafür kannst du aber noch erstaunlich viele Texte", amüsiert sich der Mann und ich versuche gar nicht erst, mich rauszureden, von wegen "ich musste doch", "meine Eltern, du weißt" und so.
Don't Answer Me habe ich schon immer geliebt - und wenn ich jetzt daran denke, wie wir gestern Abend auf unserer Sofalandschaft herumlümmelten, uns passagenweise ansangen, theatralisch die Augen verdrehten und ans Herz schlugen, uns kaputtlachten - dann liebe ich diesen Song jetzt umso mehr.
Letzte Nacht schlief ich übrigens wie ein Baby. Da war kein Alptraum. Da war nicht mal überhaupt ein Traum. Da war nix und das war mal richtig gut so. Und ich dachte an eine Zeile, die ich irgendwo vor Jahren mal gelesen habe "Wenn du Angst hast, sing!" - und ich dachte an mich, als ich noch Kind war. Wie oft ich Wege in der Dunkelheit zurücklegen musste. Dunkelheit kann ich nicht ertragen, die macht mir Angst. Es sei denn, ich bin zu Hause und ich bin nicht allein. Dann finde ich sie richtig schön.
Wie ich als Kind sang, wenn ich Angst in der Dunkelheit hatte. Alles mögliche, einfach irgendwas - vermutlich weil man dann nicht mehr auf alle möglichen Geräusche hört, die einem neben der Dunkelheit erst richtig Angst machen.
Letzte Nacht jedenfalls.. hat es wunderbar gewirkt :)
Und heute Abend hör ich diesen Song rauf und runter, kann kaum stillsitzen und möchte am liebsten durch jeden Raum tanzen.
Diese Überschrift habe ich mir von der "Dunklen Gasse" geklaut, weil mir selbst nix Passenderes einfiel und weil ich sie schön finde :) Ich verlinke den Blog dieses Mal nicht, weil dort eh niemand ohne Passwort lesen kann. Ich hoffe, Frau Alley, Du gestattest mir das :)
Vor Jahren, als ich noch auf einer Website für.. äh.. Jobvermittlung unterwegs war, und dann dabei feststellte, dass dort alles Mögliche vermittelt wurde, aber keine Jobs ;), beteiligte ich mich an einer Gruppe, von der ich nicht nur den Namen vergessen habe, sondern auch, womit sie sich eigentlich befasste. Nicht komplett vergessen habe ich den Beitrag, der sich mit Resilienz beschäftigte. Damals hörte ich diesen Begriff zum allerersten Mal, und ich fand ihn interessant.
Einer der Gruppen-Admins bescheinigte mir damals während eines regen Austauschs eine sehr hohe Resilienz, ich denke seither dann und wann daran und auch darüber nach, aber so recht glauben mag ich das eher nicht.
Denn als Resilienz wird die Fähigkeit verstanden, "Lebenskrisen wie schwere Krankheiten, lange Arbeitslosigkeit, Verlust von nahestehenden Menschen oder Ähnliches ohne anhaltende Beeinträchtigung durchzustehen." (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_(Psychologie))
Zwar schrieb mir eine meiner Freundinnen erst gestern wieder "Gut, dass du noch so viel Kraft für alles hast", aber mir ist immer auch bewusst, dass ich nur stark durch und mit meinen Söhnen bin und ohne sie zerbreche - und dass ich daneben nichts bin ohne die Menschen, an die ich Herz und Seele gehängt habe - und dass es manchmal so kleiner Dinge bedarf, um den roten gegen den schwarzen Pullover zu tauschen (für das Kleid ist es mir inzwischen zu kalt geworden) und mich aufzurichten gegen all das, was jetzt kommen mag. (Orrr, was für ein Mammutsatz :))
Es sind insbesondere diese Menschen, die mir etwas zurückgeben, wenn mir das Aufrechtstehen etwas schwerer fällt und das Lächeln nicht so ganz gelingen mag. Egal, ob sie es mir nur schreiben (können) oder mich auf eine Kirmes entführen, den 12. Kaffee kaufen, sieben bescheuerte Rosen schießen und eine Kaffeetasse beim Dosenwerfen erbeuten - und wir den größten Spaß des Tages genießen.
Und wovon es keinen Screenshot gibt: Die heutige Aussage meiner Kollegin "Wenn du da bist, ist mir der Feierabend egal, dann bleibe ich gerne mit dir da."
Der Mensch ist nicht autark, und das versuche ich auch längst nicht mehr zu sein. Und so unabhängig wir letztlich auch sein möchten: Am Ende sind wir immer von etwas abhängig. Manchmal braucht es einfach ein wenig Glück und manchmal.. die richtigen Menschen. Und ein bisschen Grundvertrauen.
Erst vor kurzem stellte ich einmal mehr fest, dass ein Blog - wenn man ihn wie eine Art Tagebuch führt - eine herrliche Fülle an Erinnerungen birgt, durch die ich manchmal stöber und dann schmunzle oder die Augenbrauen hochziehe und denke "Uff... War DAS ne Zeit!"
In diesem Zusammenhang erinnerte ich mich an jenes krebskranke Mädchen, das jeden ihrer Glücksmomente auf kleine Zettelchen schrieb und sie in einem Glas aufbewahrte - um sie immer dann hervorzuholen und sich daran wieder aufzurichten, wann immer sie glaubte, dass alles nur noch schwer und bedrückend war. Ich fand diese Idee richtig schön und hatte mir so, so oft vorgenommen, das auch zu tun - und dabei war es geblieben.
Vielleicht.. benutze ich ja einfach meinen Blog dafür und erschaffe hierfür extra ein neues Label ;)
Wobei.. Eigentlich gehören ja alle Momente irgendwie in das "Glas", weil.. Gerade mit Blick auf meine vergangenen 16, 17 Jahre denke ich, dass Du niemals um dieses Glücksgefühl weißt, hoch oben auf dem Gipfel zu stehen, die Augen zu schließen, die Arme auszubreiten - wenn Du nicht schon tief unten im Tal gestanden hast.. Und das, so meine ich, macht das Glücksgefühl umso tiefer, bewusster und wertvoller.
Und was gab es nun in dieser Woche?
Entdeckt..
Die Band HAEVN, ein Duo aus Holland, die sich mit ihren wundervoll melodischen, zumeist streichelzarten Indie-Songs direkt unter meine Haut spielten. Mir gefällt nicht alles von denen - das tuts ja nie - aber das Geschenkguthaben bei iTunes ist nun aufgebraucht. Und es wird wieder arscheng auf meinem Telefon ;)
Gestaunt..
..wie ein Mensch es schafft, ein und dieselbe Sache innerhalb kürzester Zeit vollkommen zu verdrehen und in das Gegenteil zu verkehren - wobei leider nicht immer etwas Positives dabei herauskommt. Oder doch, vielleicht doch: Man bekommt ein konkreteres Gespür dafür, wem man trauen kann und wem nicht.
Gewundert..
..über die Aussage eines Vegetariers, man sei dies aus ethischen Überzeugungen - und bestellt sich im nächsten Atemzug irgendwas mit Lachs. Wie nun? Ein Lachs hat doch auch Augen, ein Herz, ist ein Lebewesen, das atmet - wieso fällt der Fisch dann durch das Veggie-Raster? Versteh ich nicht..
Dafür aber versteh ich die Aussage, dass es weitaus weniger Fleischesser geben würde, müsste derjenige sein Essen selbst jagen, erlegen und zerlegen. Ich gebe zu: Dann wäre ich selbst ab sofort Vegetarier.
Gelesen..
"Morgen kommt ein neuer Himmel" - gekauft auf Empfehlung, kann mich mit dem Buch jedoch nicht recht anfreunden. Eine ziemlich verkrampft konstruierte Geschichte, wie ich finde, die phasenweise nicht nur surreal, sondern regelrecht unrealistisch daherkommt. Ein ganz schöner Schmonz!
..aber die Idee an sich zu diesem Buch finde ich schön. Erinnert ein wenig an den Film "P. S. Ich liebe dich" - den ich wiederum inzwischen wohl um die 15 Mal gesehen habe - und immer noch sehr mag.
Getestet..
..diese Woche die neue A-Klasse - rein optisch fand ich die toll. Aber ich bin froh gewesen, sie wieder abstellen zu dürfen. Mein Herz schlägt für Audi - und dabei bleibe ich wohl auch. Selbst der kleinste seiner Klasse liegt herrlich ruhig auf der Straße, auch noch bei 180 kmh (ab 205 kmh bekam ich Angst vor mir selber und bremste ab, Knautschzone hat er ja nun nicht wirklich).
Außerdem.. Ich brauche ne richtig echte Handbremse, nicht nur so einen blöden Knopf, den man wahlweise drückt oder zieht. Macht sich am Berg beschissen - wenns auch sicher nur eine Frage der Gewohnheit ist. Wie in vielen Dingen ;)
Und außerdem - rückwärts einparken (ich kann irgendwie nur rückwärts) ist echt ein Kunststück - bei der A-Klasse siehst du nix nach hinten raus. Viel zu hoch und viel zu verbaut das Ganze.
Gelacht..
..als ich gebeten wurde, im Netz nach etwas aus dem Arbeitsrecht zu recherchieren - und dabei über die Verlinkung stolperte, ab wann und wie ein Vorgesetzter für das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter sorgen muss, wenn im Büro die Temperaturen auf 33 Grad klettern. Nach Hause schicken ist durchaus eine Option, haben wir gelernt. Hat er aber nicht gemacht - dafür eisgekühlte Cola gekauft ;)
Sehr gefreut..
..über ein unverhofftes Wiedersehen bei Milchkaffee und Donut - die Zeit verging viel zu schnell!!
..über die Reaktion meiner herzliebsten Freundin zu meinem Geburtstagspost für sie - indem sie mir schrieb, ich möge bitte niemals vor ihr ins Gras beißen - das gäbe Saures.
..über die Gänsehautmomente des Mannes, dem ich in diesem Jahr vermutlich genau das Richtige zu seinem Geburtstag ausgewählt hatte.
Berührt gewesen..
..dass das große Kind sich dieses Mal aus der Begrüßungsumarmung gar nicht lösen mochte. Weiß gar nicht, ob das überhaupt schon jemals so war, seit er kein Kind mehr ist.
..vom wiederentdeckten Video aus dem Jahr 2002. Leider noch nicht die richtige Software zum Schneiden gefunden. Mit der einen sieht man kein Bild und bekommt auch nicht das vollständige Video "rein", mit der anderen konnte ich nur einmal schneiden und nie wieder.
Und jetzt öffne ich die Flasche und schenke mir ein Glas Sekt ein. Einfach so. Und proste dem Leben zu. Einfach so.