Mittwoch, 22. Mai 2013

Manchmal, wenn gar nichts anderes mehr geht...

...dann hilft es immer noch, in die Musik einzutauchen... Ein Glas mit dem letzten Schluck Wein in die Hand zu nehmen. Die Augen zu schließen.. und sich wie selbstvergessen im Takt der Musik zu wiegen, zu drehen, sich zu bewegen. Allein und doch nicht einsam.

Und mir fallen die Worte aus irgendeinem Film wieder ein: "...manchmal, wenn du gar nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, ist es am besten, du bleibst da, wo du gerade stehst."

Schon komisch, wie sich manche Worte in den Kopf einbrennen, unauslöschlich, während du vergessen hast, was du gerade eben noch gesagt oder gedacht hast. Oder wohin du dein verdammtes Notizbuch legtest, in dem noch ein wichtiger Zettel liegt. Während du die TAN-Liste wiederfindest, die du schon vor Wochen gesperrt hattest.

Und so wiege ich  mich, sacht und zart...




Stehenbleiben und Stillstand ist nicht dasselbe. Es ist EINFACH NICHT dasselbe!

Kommentare:

Weder Komponist noch Dichter hat gesagt…

"...manchmal, wenn du gar nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, ist es am besten, du bleibst da, wo du gerade stehst."

Sehr weise Worte. Irgendwie nimmt man ja auch allem schlechten und schwierigen - und vor allem daraus - was neues mit, kann irgendwas noch mal abstecken, und wenn es einen nur zur Verfestigung einer Erkenntnis führt, für irgendwas ist es immer von nutzen.

Ich hoffe dir geht es besser... ich versuche mich für heute / ab heute auch freizustrampeln.

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Hey... Ja... Mir geht es wieder besser. Es gibt schon Sachen, die mich von jetzt auf gleich aus der Bahn werfen - aber es dauert für gewöhnlich nicht so lange, bis ich wieder aufsteh und weitermach...
Mich freistrampeln... Ich mach das mit lauter Musik oder Putzen. Oder beides.. Und wie machst Du das?