Sonntag, 15. September 2013

Ende und Anfang



Ich glaube, ich hab gerade verstanden, was mich an Songs fasziniert, die von der unerfüllten oder unglücklichen Liebe zu einem anderen Menschen handeln:
Es beschreibt das Fühlen, das Lieben, die Leidenschaft und die Sehnsucht.
Und zwar in einer der intensivsten, innigsten Art und Weise, die wir vor allem dann empfinden, wenn wir NICHT glücklich & erfüllt sind. Weil wir all diese Dinge dann am meisten vermissen und uns mit dem Schmerz über das Verlassen, Zurücklassen befassen müssen.

Wenn wir glücklich sind, genießen wir und schwirren durch die Tage.
Erschaffen Luxusprobleme und entwickeln Selbstverständlichkeiten.

Bis zu dem Tag, wo wir unsanft auf den Arsch krachen. Dann erinnern wir uns wieder. Nicht selten zu spät.

Also erinnern mich gewisse Songs... an die Dankbarkeit und das Bewusstsein, dass es mir gerade gut geht und ich mich glücklich fühle. Sie erinnern mich daran, dass es auch andere Zeiten gab. Und das finde ich gut. Denn so bleibe ich hoffentlich nicht stehen und verharre in Bewegungsunfähigkeit...

1 Kommentar:

Aurélie hat gesagt…

Gut auf den Punkt gebracht und für mich das Wort zum Sonntag. ;)