Donnerstag, 17. Mai 2018

Am Ende

...bemisst Dich jeder lediglich an der Befriedigung der eigenen Erwartungen und Vorstellungen, nicht daran, was Du alles an Gutem hervorbringst.
Das ist so ermüdend.
Vor allem aber schmerzt es. Ganz sehr.

Kommentare:

Clara Himmelhoch hat gesagt…

Liebe Helma, lass dich nicht entmutigen. Ich musste heute auch zwei Schläge unterhalb der Gürtellinie verkraften - tut weh, aber das kommt immer wieder vor.
Liebe Grüße

gretel hat gesagt…

Meinen Kindern verzeih ich so eine Einstellung, bei allen anderen ist mir das mittlerweile tatsächlich wurscht.
PS Zum Glück hat das mit dem Termin beim N. geklappt! Ich drück die Daumen.
Lieben Gruß

Anonym hat gesagt…

Ich habe diese Woche auch wieder genau diese unschöne Erfahrung gemacht - und das nicht zum ersten Mal. Ich bin es so leid....
Liebe Grüße
Ricci

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe Clara, das stimmt und ist ja auch für mich nichts Neues. Meist kann ich es abfangen, aber im Moment bin ich nicht ganz
so stark genug dafür.

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe Gretel, mir gehts ähnlich - den Kindern verzeih ichs am ehesten.
Ja ich bin auch froh, dass das mit dem Termin so schnell klappte. Letzte Nacht träumte ich, dass ich beim Arzt war und es hieß, ich hätte maximal nur noch zwei Jahte zu leben. Davon bin ich aufgewacht u dachte „Boar ey, war ja nur n Traum.“ Schlief dann wieder ein und träumte denselben Mist nochmal, was mir zeigt, wie sehr mich das doch beschäftigt, auch wenn ichs im Wachzustand gar nicht so wahrhabe. Wird Zeit, dass dem ein Ende gesetzt wird ✌🏻

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe Ricci, genauso ist das - irgendwann hat mans einfach nur noch satt, grad wenns von allen Seiten gleichzeitig kommt.

Anonym hat gesagt…

Liebe Helma,

machst du nicht gerade jetzt genau das, was du oben schreibst?
Es sind DEINE Erwartungen und Vorstellungen, die du nicht genug geschätzt empfindest. So handeln und fühlen wir alle das eine oder andere Mal. Ich denke, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, kann sich keiner davon ausnehmen.
Wenn man Gutes tut, liegt es an einem selbst, sich sich bestätigt oder wertgeschätzt zu fühlen. Wenn es der/die andere/n auch tun, hat man Glück, aber ich vermute, du vermisst nach außen gezeigte Dankbarkeit. Was ist es, was dir genau dabei fehlt?

Von außen betrachtet sage ich mal ganz pauschal: Wenn man mit sich selbst nicht im Reinen ist, kann man die eigenen Erwartungen nicht erfüllen, wie sollen es dann andere können? Solange man das nicht kann, wird man immer die Wertschätzung anderer vermissen.

Das bezog sich jetzt alles ausschließlich auf deinen letzten Eintrag.


Darüberhinaus wünsche ich dir einen guten Verlauf deines Arzttermins! Hat sich schon etwas ergeben? Wie geht es dir inzwischen?
liebe Grüße
15ft

Helma Ziggenheimer hat gesagt…

Liebe/r 15ft, seit der DSGVO bekomm ich keine Weiterleitung eines Kommentars in mein Postfach - ich muss jetzt vermutlich immer im Bereich "Kommentare - Moderation ausstehend nachschauen".
Deshalb habe ich Deine Worte erst heute gefunden und kann sie auch erst jetzt beantworten.
Oder ich muss noch mal genauer Blogger durchforsten, ob ich was neu einstellen muss.

Mein Eintrag bezog sich eher darauf, dass ich in der Umgangsweise mit mir die Wertschätzung vermisse. Ich erwarte keine Dankbarkeit in Worten oder Gesten - aber ich wünsche mir einen respektvollen Umgang. Den vermisse ich derzeit mitunter sehr, und das insbesondere dann, wenn sich ganz offensichtlich die Erwartungen anderer nicht so erfüllt haben, wie sie sich das vorstellten.

Mir geht es ansonsten eher unverändert. Derzeit wird immer noch von einer Entzündung des Gleichgewichtsnervs ausgegangen, der medikamentös behandelt wurde. Weil aber keine wirkliche Besserung eingetreten ist, gibt es demnächst noch einen Tag Spezialklinik, weil "die haben dort weit bessere Möglichkeiten als wir hier in der Praxis." Krank geschrieben bin ich ab heute nicht mehr - was nutzt mir das auch, wenn ich permanent angeklingelt werde "Mach mal schnell dies oder das" und Handy ausschalten wage ich mich nicht, seit ich mal gelesen habe, dass Personen in etwas höheren Positionen dies nicht tun dürfen, weil sie zumindest telefonisch zur Verfügung stehen müssen. Mein mehrfacher nachdrücklicher Einwand "Leute, ich bin krank geschrieben, weil es mir nicht gut geht und nicht, weil ich keinen Bock auf Arbeit hab" ist genauso mehrfach verpufft. Daran muss ich noch arbeiten und mir überlegen, wie ich in Zukunft damit umgehen muss. Jedenfalls nach L fahren kann und muss ich bis zum Kliniktermin nicht.